Der LG C1 war 2021 ein beliebter OLED-TV mit starkem Kontrast, guter Gaming-Leistung und vielseitiger Ausstattung. Drei Jahre später steht mit dem LG C4 das neue Mittelklasse-Modell bereit – heller, schneller und mit modernerem Smart-TV-System. Auch bei HDMI-Bandbreite, Prozessorleistung und Ton hat sich etwas getan. Doch lohnt sich der Wechsel wirklich, wenn Du bereits einen C1 nutzt? Oder bleiben die Unterschiede in der Praxis überschaubar? Wenn Du über ein Upgrade nachdenkst, findest Du hier heraus, ob sich der Schritt zum C4 lohnt – oder ob Dein C1 noch lange reicht.
Zusammenfassung der Unterschiede zwischen dem LG C4 (2024) und LG C1 (2021)
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG C4 (2024) und LG C1 (2021).
Vorteile des LG C4 (2024)
- Deutlich höhere Helligkeit bei HDR und SDR
- 144 Hz native Bildwiederholrate für flüssigeres Gaming
- WebOS 2024 mit Re:New für langfristige Software-Updates
- DTS-Unterstützung zurück an Bord
- HDMI 2.1 mit voller 48 Gbit/s-Bandbreite an allen vier Anschlüssen
- Virtuelles 9.1.2-Audio-Upmixing durch AI Sound Pro
Vorteile des LG C1 (2021)
- BFI bis 120 Hz möglich für bessere Bewegungsschärfe
- Frontlautsprecher mit Reflektor für direkteren Klang
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Der LG C4 bringt im Vergleich zum C1 einige wichtige Neuerungen. Das Bild ist durch die höhere Bildwiederholrate von 144 Hz flüssiger, vor allem bei schnellen Inhalten. Der Bildprozessor ist neuer und verbessert die Darstellung bei skalierter Auflösung. Beim Ton bietet der C4 jetzt DTS-Unterstützung und ein etwas anderes Lautsprecher-Setup mit Subwoofer. Auch beim Betriebssystem hat sich mit WebOS 2024 einiges getan. Insgesamt ist der C4 moderner ausgestattet, aber die Unterschiede sind vor allem für anspruchsvollere Nutzende relevant.
Modellname | LG C4 | LG OLED C1 | ||
Design | ||||
Bild | 4K-Auflösung OLED 144 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 9 Gen 7 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling AI Picture Pro |
4K-Auflösung OLED (WRGB) 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis 120 Hz) Alpha 9 Gen 4 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling AI Picture Pro Image Enhancing mit Quad Step Noise Reduction |
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Ton | 2.2 Kanal Audiosystem 40 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos DTS eARC AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
2.2 Kanal Audiosystem 40 Watt Ausgangsleistung Front Firing über Standfuß als Reflektor Dolby Atmos eARC Kein DTS AI Sound Pro mit Verbesserung bei Sprachwiedergabe mit automatischer Genre-Wahl |
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HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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Ausstattung | Smart TV: WebOS 2024 mit Re:New Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote MR24 Dolby Vision IQ Filmmaker Mode |
Smart TV: WebOS 6.0 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x bis 40 Gbit/s USB: 3 Timeshift Magic Remote Dolby Vision IQ Filmmaker Mode |
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Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
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Einschränkungen | – | kein DTS | ||
Aktuelle Preise | OLED42C47LA (899,00 €) OLED42C48LA (899,00 EUR) OLED48C47LA (949,00 €) OLED48C48LA (899,00 €) OLED48C49LA OLED55C47LA (1.299,00 €) OLED55C48LA (1199,00 EUR) OLED55C49LA OLED65C47LA (1.749,00 €) OLED65C48LA (1599,00 EUR) OLED65C49LA OLED77C43LA (2149,00 EUR) OLED77C47LA (2.277,00 €) OLED77C48LA (2149,00 EUR) OLED77C49LA OLED83C47LA (3.339,00 €) OLED83C49LA (2.799,00 €) |
OLED48C17LB OLED48C18LA OLED48C19LA OLED55C11LB OLED55C16LA OLED55C17LB OLED55C18LA OLED55C19LA OLED65C11LB OLED65C16LA OLED65C17LB OLED65C18LA OLED65C19LA OLED77C16LA OLED77C17LB OLED77C18LA OLED77C19LA OLED83C17LA (1.384,08 €) |
Quelle: teilweise rtings.com
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Einordnung ins Lineup, Diagonalen und UVP im Vergleich
Der LG C4 ist in der OLED-Reihe von 2024 die Mittelklasse. Er ist besser ausgestattet als der günstigere B4, vor allem beim Bildprozessor und der Bildwiederholrate. Über ihm liegt der G4, der mit MLA-Panel und stärkerem Prozessor eine bessere Bildqualität bietet. Der M4 ist das Spitzenmodell mit kabelloser Übertragung und Zero Connect Box. Der C1 hatte 2021 eine ähnliche Rolle zwischen B1 und G1.
Die UVP des LG C4 liegt in den kleineren Größen über der des C1. In 48, 55 und 65 Zoll ist der C4 jeweils teurer, mit einem Aufpreis von bis zu 400 Euro. Ab 77 Zoll kehrt sich der Trend um: Hier ist der C4 günstiger, beim 83-Zöller sogar um 800 Euro. Das 42-Zoll-Modell gibt es nur beim C4, während beim C1 diese Größe nicht angeboten wurde. Die Preisstruktur zeigt, dass LG den C4 in kleinen Größen höher positioniert, bei großen Diagonalen aber wettbewerbsfähiger macht.
Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
42 | OLED42C47LA | 1.699 € | 40 € | – | – | ||
48 | OLED48C47LA | 1.799 € | 37 € | OLED48C1 | 1.649 € | 34 € | 150 € |
55 | OLED55C47LA | 2.399 € | 44 € | OLED55C1 | 1.999 € | 36 € | 400 € |
65 | OLED65C47LA | 3.199 € | 49 € | OLED65C1 | 2.799 € | 43 € | 400 € |
77 | OLED77C47LA | 4.599 € | 60 € | OLED77C1 | 5.299 € | 69 € | -700 € |
83 | OLED83C47LA | 7.199 € | 87 € | OLED83C1 | 7.999 € | 96 € | -800 € |
Bild im Vergleich: C4 deutlich heller, C1 mit höherer BFI-Frequenz
Der wichtigste Fortschritt beim Panel liegt in der Helligkeit. Der LG C4 ist in jeder Messung deutlich heller als der C1. Im SDR-Modus erreicht der C4 in einem 10%-Testfenster 430 cd/m², während der C1 nur auf 380 cd/m² kommt. Bei realen Szenen liegt der Unterschied noch deutlicher bei 410 zu 280 cd/m². Auch in HDR-Inhalten zeigt sich der C4 überlegen: Er schafft im Peak 930 cd/m² gegenüber 760 cd/m² beim C1. In realen HDR-Szenen liegt er mit 800 cd/m² ebenfalls vor dem C1, der hier nur 620 cd/m² erreicht. Diese Unterschiede sind relevant für eine sichtbar kräftigere Darstellung von Spitzlichtern, wie z. B. bei Sonnenreflexionen, Feuer oder metallischen Oberflächen. Der höhere Helligkeitswert macht den C4 insgesamt alltagstauglicher, vor allem in helleren Umgebungen.

Bei der Bildwiederholrate liefert der C4 ebenfalls einen Vorteil. Mit 144 Hz kann er mehr Einzelbilder pro Sekunde darstellen als der C1 mit 100 Hz. Das macht sich vor allem bei PC-Gaming oder sehr schnellen Bewegtbildern bemerkbar. Die 144 Hz Bildwiederholrate des LG C4 ermöglicht die Darstellung von bis zu 144 Einzelbildern pro Sekunde. Das ist besonders für Gaming relevant, wenn die Quelle – etwa ein PC mit leistungsstarker Grafikkarte – ebenfalls 144 Hz ausgeben kann. Im Vergleich zu den 100 Hz des C1 sorgt das für flüssigere Bewegungsabläufe, eine geringere Eingabeverzögerung und weniger sichtbares Tearing bei deaktiviertem VRR. Auch bei schnellen Kameraschwenks oder Action-Szenen wirkt das Bild ruhiger und klarer. In Kombination mit variabler Bildwiederholrate (VRR) kann der C4 die Bildrate dynamisch anpassen, was Ruckler verhindert. 144 Hz ist also ein klarer Vorteil für Nutzer, die viel und schnell spielen oder besonders gleichmäßige Bewegungen bei Zwischenbildberechnung schätzen.
Ein Sonderfall ist die sogenannte Black Frame Insertion (BFI), also das Einfügen schwarzer Bilder zur Reduktion von Bewegungsunschärfe. Hier hat überraschenderweise der ältere C1 die Nase vorn. Er kann BFI bis 120 Hz einsetzen, während der C4 nur bis maximal 60 Hz unterstützt. Bei BFI wird zwischen zwei regulären Bildern kurz ein schwarzer Frame eingefügt. Das simuliert einen schnelleren Bildwechsel und reduziert das Nachleuchten. Besonders bei 60-Hz-Inhalten wie Filmen kann das zu schärferen Bewegungen führen – allerdings auf Kosten der Helligkeit. Wer BFI in hoher Frequenz nutzen möchte, ist mit dem C1 im Vorteil.

Der Betrachtungswinkel ist bei beiden Geräten ähnlich. Farbveränderungen beginnen beim C4 ab einem Winkel von 27 Grad, beim C1 erst ab 30 Grad. Unterschiede sind hier gering und im Alltag kaum relevant. Helligkeit und Schwarzwertverhalten bei seitlicher Sicht zeigen ebenfalls ein gleichwertiges Niveau. OLED-typisch liefern beide TVs ein sehr stabiles Bild aus allen Blickrichtungen.
Bei der Farbraumabdeckung ergeben sich nur minimale Differenzen. Der C4 deckt den DCI-P3-Farbraum zu 98 % ab, der C1 zu 97 %. Beim größeren Rec.2020-Farbraum kommt der C4 auf 72 %, der C1 auf 71 %. Diese Unterschiede sind messbar, aber kaum sichtbar. Beide Modelle sind damit geeignet für eine farbgetreue Darstellung von HDR-Inhalten.
Technisch basieren beide Geräte auf OLED-Panels mit echter 10-Bit-Farbtiefe, was eine feine Abstufung von Farben und ein sauberes Rendering bei HDR ermöglicht. Der C1 und C4 sind beide WRGB-OLEDs, was auf die Subpixelstruktur mit zusätzlichem weißen Subpixel hinweist.


Der LG C4 nutzt den Alpha 9 Gen 7 Prozessor, während im C1 der ältere Alpha 9 Gen 4 arbeitet. Beide gehören zur gleichen Chip-Familie, unterscheiden sich aber in Rechenleistung und Funktionsumfang. Der Gen 7 Prozessor verfügt über stärkere KI-Algorithmen für die Bildaufbereitung. Dazu zählt ein erweitertes AI-Upscaling, das niedriger aufgelöstes Material besser an die 4K-Auflösung anpasst. Auch die Funktion AI Picture Pro wurde weiterentwickelt. Sie analysiert Bildinhalte genauer, erkennt Objekte im Bild und passt Helligkeit, Farben und Kontraste lokal an. Der C1 bietet ebenfalls AI Picture Pro, jedoch in einer älteren Version mit weniger Bildanalyse-Ebenen. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Streaming-Inhalten niedriger Qualität oder bei schnellen Helligkeitswechseln, wo der C4 gleichmäßiger und stabiler arbeitet. Beide Geräte setzen auf Deep-Learning-Ansätze, aber die Optimierungen beim C4 sorgen insgesamt für ein moderneres Bildverhalten.
In der Summe bietet der C4 ein deutlich helleres Bild, modernere Bewegungsdarstellung durch 144 Hz, aber eine eingeschränktere BFI-Funktion. Der C1 bleibt beim Thema Bewegungsschärfe durch BFI leicht im Vorteil, kann aber mit der Spitzenhelligkeit des C4 nicht mithalten.
Modellname | LG C4 | LG OLED C1 |
Auflösung | 4K | 4K |
native Bildwiederholrate | 144 Hz | 100 Hz |
Bildschirmform | flach | flach |
Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
Paneltyp | OLED (WRGB) | OLED (WRGB) |
SDR Peak 10% | 430 cd/m² | 380 cd/m² |
SDR Real Scene | 410 cd/m² | 280 cd/m² |
HDR Peak 10% | 930 cd/m² | 760 cd/m² |
HDR Real Scene | 800 cd/m² | 620 cd/m² |
Veränderung der Farben ab | 27° | 30° |
Veränderung der Helligkeit ab | 70° | 69° |
Veränderung der Schwarzwerte ab | 70° | 70° |
Farbraumabdeckung DCI P3 | 98% | 97% |
Farbraumabdeckung Rec.2020 | 72% | 71% |
BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis 120 Hz) |
Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Soundsystem und Audio: C4 (wieder) mit DTS-Unterstützung
Beide Fernseher verfügen über ein 2.2-Kanal-Audiosystem mit einer Ausgangsleistung von 40 Watt. Der C4 nutzt dabei 20 Watt für den Subwooferanteil. In beiden Fällen reicht der Tieftonbereich bis 80 Hz, was für flache TV-Gehäuse ein typischer Wert ist. Für tiefer gehenden Bass ist eine externe Lösung weiterhin empfehlenswert. Der unterstützte HDMI-eARC-Anschluss erlaubt bei beiden Geräten die verlustfreie Weitergabe von Tonformaten an kompatible Soundbars oder AV-Receiver.
Unterschiede gibt es bei der Lautsprecherpositionierung. Der C4 arbeitet mit Down Firing Lautsprechern, die den Schall nach unten abstrahlen. Der C1 nutzt dagegen eine Konstruktion mit frontgerichteter Ausstrahlung über den Standfuß als akustischen Reflektor. In der Praxis ergibt sich daraus eine etwas direktere Klangwiedergabe beim C1, während der C4 stärker auf Wandreflexion oder akustische Aufbereitung angewiesen ist. Beide Varianten sind für den Alltag tauglich, unterscheiden sich aber leicht in der Räumlichkeit.
Ein zentraler Punkt ist die Unterstützung von DTS. Der LG C1 gehört zu einer Gerätegeneration, bei der LG den DTS-Support gestrichen hatte. Der C4 bringt diesen nun zurück, was für Nutzer relevant ist, die DTS-kodierte Inhalte über Blu-ray, Medienserver oder bestimmte Streaming-Dienste nutzen. Ohne DTS-Unterstützung bleibt nur eine Stereoausgabe oder ein externes Gerät zur Umwandlung. Der C4 ist hier deutlich flexibler.
Auch bei den KI-Funktionen zur Tonoptimierung gibt es Unterschiede. Der C4 bietet mit AI Sound Pro ein virtuelles 9.1.2-Upmixing. Dabei werden zusätzliche Klangkanäle simuliert, um Raumklang zu erzeugen – besonders bei Film- oder Serieninhalten. Der C1 hingegen nutzt eine frühere Version mit Fokus auf Sprachverbesserung und automatischer Genre-Erkennung. Das Klangbild des C4 wirkt dadurch räumlicher, während der C1 stärker auf Verständlichkeit setzt.
Ausstattung und HDR-Unterstützung: C4 mit neuerem Smart OS und Re:New
Die allgemeine Anschlussausstattung ist bei beiden Modellen identisch. Es stehen jeweils vier HDMI-Eingänge und drei USB-Ports zur Verfügung. Auch die Empfangsteile für DVB-T2, DVB-C und DVB-S2 sind doppelt vorhanden, sodass paralleles Aufnehmen und Fernsehen möglich ist. Timeshift und PVR sind ebenfalls bei beiden Geräten integriert.
Ein kleiner, aber technischer Unterschied besteht bei HDMI 2.1. Beim LG C4 unterstützen alle vier Anschlüsse den vollen Durchsatz von 48 Gbit/s. Der C1 war hier auf 40 Gbit/s limitiert. Das betrifft vor allem Nutzer, die höchste Farbtiefe, Bildrate und Auflösung gleichzeitig nutzen möchten – beispielsweise 4K mit 120 Hz und vollem Farbraum ohne Kompression.
Die Unterstützung für HDR-Formate ist vollständig identisch. Beide TVs unterstützen HDR10, HLG und Dolby Vision. HDR10+ wird von LG weiterhin nicht unterstützt. Dolby Vision IQ, das Helligkeit und Kontrast anhand von Umgebungslichtsensoren dynamisch anpasst, ist ebenfalls in beiden Geräten vorhanden.
Ein klarer Unterschied liegt im Smart-TV-System. Der C4 läuft mit WebOS 2024, während der C1 WebOS 6.0 verwendet. WebOS 2024 bietet nicht nur ein überarbeitetes Design und verbesserte Benutzerführung, sondern ist auch Teil von LGs Re:New-Programm. Dieses erlaubt es, zentrale Bestandteile des Betriebssystems modular zu aktualisieren, sodass die Benutzeroberfläche über fünf Jahre hinweg auf dem neuesten Stand gehalten werden kann. Der C1 gehört nicht zu diesem Programm und bleibt dauerhaft auf dem Stand von WebOS 6.0.
Auch bei der Fernbedienung gibt es eine Änderung: Der C4 wird mit der Magic Remote MR24 ausgeliefert, während beim C1 ein älteres Modell zum Einsatz kam. Die Bedienlogik ist bei beiden ähnlich, jedoch bietet die neue Version zusätzliche Schnellwahltasten und ein leicht überarbeitetes Tastenlayout.
Insgesamt ist der C4 durch das neue Smart OS, Re:New-Unterstützung und die volle HDMI-2.1-Bandbreite auf dem aktuellen Stand, während der C1 funktional solide bleibt, aber langfristig weniger flexibel ist.
Gaming und Input Lag: C4 mit 48 Gbit/s je HDMI-Port
Die Reaktionszeiten beider Fernseher sind gleich. Der Input Lag beträgt bei 1080p und 4K mit 60 Hz jeweils 10 Millisekunden. Bei 4K mit 120 Hz sinkt er auf 5 Millisekunden. Damit reagieren beide Modelle schnell genug für kompetitives Gaming, auch bei schnellen Genres wie Ego-Shootern oder Rennsimulationen.
Bei den unterstützten Gaming-Standards gibt es ebenfalls keinen Unterschied. Beide Fernseher unterstützen ALLM (Auto Low Latency Mode), wodurch automatisch in den Spielemodus geschaltet wird, sobald eine kompatible Quelle erkannt wird. Zudem bieten sie HDMI Forum VRR, AMD FreeSync und NVIDIA G-SYNC. Diese Technologien sorgen dafür, dass die Bildrate des Fernsehers dynamisch an die Ausgabe der Konsole oder Grafikkarte angepasst wird – ohne Tearing oder Ruckeln.
Ein klarer technischer Vorteil des C4 liegt bei HDMI 2.1. Zwar verfügen beide Modelle über vier HDMI-2.1-Anschlüsse, doch beim C4 liegt die Bandbreite bei 48 Gbit/s, während der C1 nur bis 40 Gbit/s schafft. Diese höhere Bandbreite erlaubt eine unkomprimierte Übertragung von 4K mit 120 Hz, vollem Farbraum und maximaler Farbtiefe. Das macht den C4 zukunftssicherer für neue Gaming-Hardware und komplexe Videosignale.
Modellname | LG C4 | LG OLED C1 |
Input Lag 1080p | 10 ms | 10 ms |
Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 10 ms |
Input Lag 4K (120 Hz) | 5 ms | 5 ms |
ALLM | ja | ja |
HDMI Forum VRR | ja | ja |
Freesync | ja | ja |
G-SYNC | ja | ja |
HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 4 x bis 40 Gbit/s |
Quelle: teilweise rtings.com
Unterschiede im Design
Beim Design zeigen sich einige kleinere Unterschiede. Der Rahmen des LG C4 ist mit 6 Millimetern etwas schmaler als beim C1, der 9 Millimeter misst. Das sorgt für einen moderneren, fast randlosen Look beim neueren Modell.
Die Gehäusetiefe unterscheidet sich nur geringfügig: Der C4 ist mit 45 Millimetern etwas flacher gebaut als der C1 mit 47 Millimetern. Im Alltag ist dieser Unterschied kaum sichtbar, kann aber bei Wandmontage minimal ins Gewicht fallen. Farblich unterscheiden sich die beiden Geräte deutlicher.
Der C4 kommt mit einer silbernen Gehäusefarbe, während der C1 klassisch in Schwarz gehalten ist. Der Standfuß beider Modelle ist in Anthrazit gehalten und flach gebaut, sodass er sich auch für Soundbars eignet.
Datenblätter des LG C4 (2024) und LG C1 (2021) im Vergleich
Eine gute Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
OLED83C49LA | OLED83C17LA | |
Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | UHD (3840 x 2160 Pixel) |
Bildwiederholrate | 100/120 Hz (nativ) | |
Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | 83 Zoll |
USB-Anschlüsse | 3 (USB 2.0) | 3 x USB 2.0 |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG C4 (2024) und LG C1 (2021) haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
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Empfehlung
Der größte Vorteil des C4 liegt in der Helligkeit. Wenn Dir bei HDR-Inhalten eine höhere Spitzenhelligkeit wichtig ist, bringt der C4 ein sichtbar helleres Bild mit stärkeren Kontrasten und mehr Leuchtkraft bei Highlights. Vor allem in heller Umgebung oder bei Tageslicht liefert der C4 eine klar erkennbare Steigerung. Auch bei SDR-Inhalten wirkt das Bild dank besserem APL (Average Picture Level) gleichmäßiger ausgeleuchtet.
Ein weiterer Vorteil ist die höhere Bildwiederholrate von 144 Hz. Das lohnt sich vor allem für Dich, wenn Du den Fernseher an einem PC betreibst oder zukünftige Konsolen mit 120 Hz+ erwartest. In Kombination mit voller HDMI-2.1-Bandbreite von 48 Gbit/s bietet der C4 mehr Spielraum für unkomprimiertes 4K-Gaming mit höchsten Bildraten, Farbtiefen und VRR.
Die neue Smart-TV-Oberfläche WebOS 2024 mit Re:New ist deutlich zukunftssicherer als das statische WebOS 6.0 des C1. Du erhältst nicht nur Funktionsupdates, sondern auch optische und strukturelle Verbesserungen über Jahre hinweg. Wenn Dir moderne Benutzeroberflächen und langfristige Softwarepflege wichtig sind, ist das ein starkes Argument für den C4.
Auch beim Ton bietet der C4 einige praktische Vorteile. DTS wird wieder unterstützt – ein Punkt, den viele beim C1 schmerzlich vermissen. Dazu kommt das neue AI Sound Pro mit 9.1.2-Upmixing, das bei Filmton eine deutlich räumlichere Wiedergabe ermöglicht. Besonders wenn Du auf internen TV-Sound angewiesen bist, ist der Unterschied hörbar.
Der C1 hat aber auch Stärken, vor allem wenn Du BFI bei 120 Hz nutzt. Diese Option fehlt dem C4, was ihn bei Bewegungsdarstellung mit dieser Methode etwas einschränkt. Auch wenn Dir Designfarbe oder die leicht andere Klangabstrahlung wichtig sind, könnte der C1 subjektiv passender bleiben.
Ein Upgrade lohnt sich dann, wenn Du gezielt bessere HDR-Helligkeit, modernere Gaming-Funktionen und ein aktualisierbares Smart-TV-System möchtest. Hast Du hohe Anforderungen an Gaming oder nutzt den TV intensiv für Streaming in heller Umgebung, bringt Dir der C4 klare Vorteile. Nutzt Du Deinen C1 dagegen hauptsächlich für Filme in dunkler Umgebung, ohne Wert auf 144 Hz oder Re:New zu legen, dann ist ein Wechsel nicht zwingend notwendig.
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