Nachdem wir kürzlich den 2023er Bestseller LG C3 mit dem Samsung S90D verglichen haben, muss sich der nagelneue QD-OLED aus der 2024er Generation von Samsung nun mit LGs letztjährigem OLED evo-Flaggschiff G3 messen. Hier erfährst Du, ob sich der Kauf des aktuellen OLED-TVs mit Quantum Dots von Samsung lohnt oder ob der LG G3 WOLED mit MLA aus dem vergangenen Jahr auch in 2024 noch die bessere Wahl ist.
Zusammenfassung der Unterschiede zwischen dem LG G3 (WOLED mit MLA) und Samsung S90D (QD-OLED)
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG G3 (WOLED mit MLA) und Samsung S90D (QD-OLED).
Vorteile des LG G3 (WOLED mit MLA)
- Deutlich helleres SDR-Bild, besser für klassisches TV-Programm
- Stärkeres Soundsystem mit mehr Lautsprechern und Leistung
- Schickes Gallery Design für flache Wandmontage

Vorteile des Samsung S90D (QD-OLED)
- Auch mit 48 Zoll erhältlich
- Bis zu 144 Hz Bildwiederholrate
- Deutlich bessere Farbraumabdeckung dank Quantenpunkten beim QD-OLED-Panel
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Eigenschaft | LG G3 | Samsung S90D | ||
Design | ||||
Bild | 4K-Auflösung OLED mit MLA (außer 83 Zoll) 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Alpha 9 Gen 6 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle AI Upscaling AI Picture Pro Image Enhancing mit Quad Step Noise Reduction |
4K-Auflösung QD-OLED (WOLED bei 48, 83 Zoll, ggf. auch bei 55 und 77 Zoll, 65 Zoll sehr sicher QD-OED) 144 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 Bit Black Frame Insertion (BFI): ja (bis zu 60 Hz) Neural Quantum Processor 4K Gen2 (NQ4 AI Gen2) Antireflexbeschichtung |
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Ton | 4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos DTS eARC AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
2.1 Kanal Audiosystem 40 Watt Ausgangsleistung (inkl. Woofer) Dolby Digital Plus eARC via HDMI-3 Dolby Atmos via TrueHD mit eARC Q-Symphony Object Tracking Sound Lite (OTS Lite) Dual Audio Support (Bluetooth) |
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HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: nein HDR10+: ja |
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Ausstattung | Smart TV: WebOS 2023 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4x (48 Gbit/s) USB: 3 Timeshift Magic Remote MR23GN Dolby Vision IQ Filmmaker Mode Slim Bracket Wandhalterung im Lieferumfang enthalten |
Smart TV: TizenOS 2024 Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 4 x (48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Ambient Mode Premium Solar Smart Remote (Schwarz) |
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Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 6 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 6 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: ja G-SYNC: ja ALLM: ja Game Bar |
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Einschränkungen | keine Standfüße im Lieferumfang (separat bestellbar: SR-G3WU55, SR-G3WU65, SR-G3WU8377) |
kein DTS | ||
Aktuelle Preise | OLED55G39LA OLED65G39LA (1.665,07 €) OLED77G39LA (2.999,00 €) OLED83G39LA |
GQ48S90D (929,00 EUR) GQ55S90D (1099,00 EUR) GQ65S90D (1499,00 EUR) GQ77S90D (2149,00 EUR) GQ83S90D (2999,00 EUR) |
Quelle: teilweise rtings.com
aktuelle Angebote am 03.04.25
- LG OLED55G39LA (55 Zoll) bei Amazon bei der Black Week
- Alpha 9 Gen 6 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Micro Lens Array (MLA) für höhere Helligkeit, Black Frame Insertion, 2023er Modelljahr, Gallery Design, Magic Remote
- LG OLED55G39LA
Einordnung ins Lineup, Diagonalen und UVP im Vergleich
Samsungs OLED-Angebot ist 2024 auf mittlerweile drei Modelle angewachsen. Der hier thematisierte S90D positioniert sich in der Mitte über dem S85D und unter dem S95D. Die OLEDs laufen im Gesamtportfolio parallel zu den Neo QLEDs und sortieren sich über den QLED- und LCD-TVs ein.
Bei LG war der G3 im vergangenen Jahr das Top-Modell, wenn wir mal vom 8K-TV Z3 sowie dem sündhaft teuren M3 absehen. Der OLED evo im Gallery Design stand über den 4K-Alternativen A3, B3 und C3, die wiederum über den restlichen LCD-Fernsehern von LG rankten.

Schauen wir uns die unverbindlichen Preisempfehlungen an, dann ist der Samsung S90D zwischen 300 und 1.600 Euro günstiger, wenn wir die auf beiden Seiten erhältlichen Diagonalen mit 55, 65, 77 und 83 Zoll vergleichen. Hier liegen die Preise bei Samsung zwischen 2.499 Euro und 7.299 Euro, bei LG starten sie hingegen erst bei 2.799 Euro und reichen bis 8.699 Euro. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der LG G3 als Vorjahresmodell mittlerweile deutlich im Preis gesunken ist und damit im Handel günstiger zu bekommen ist als der brandneue S90D. Kein Vergleich ist beim kleinsten S90D mit 48 Zoll möglich, der 1.899 Euro UVP kostet. Diese Diagonale gibt es beim LG G3 nicht.
Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
48 | – | GQ48S90D | 1.899 € | 40 € | – | ||
55 | OLED55G39LA | 2.799 € | 51 € | GQ55S90D | 2.499 € | 45 € | -300 € |
65 | OLED65G39LA | 3.999 € | 62 € | GQ65S90D | 3.299 € | 51 € | -700 € |
77 | OLED77G39LA | 6.299 € | 82 € | GQ77S90D | 4.699 € | 61 € | -1.600 € |
83 | OLED83G39LA | 8.699 € | 105 € | GQ83S90D | 7.299 € | 88 € | -1.400 € |
Bild im Vergleich
Bevor wir auf den Vergleich der beiden Geräte eingehen, zunächst eine wichtige Vorabinformation. Wir beziehen uns hier auf die QD-OLED-Ausführung des S90D, also ein mit Quantenpunkten optimiertes OLED-Panel. Dieses verbaut Samsung bei den drei Größen 55, 65 und 77 Zoll. Der 48 Zoll kleine sowie der 83 Zoll riesige S90D kommt hingegen mit einem WOLED-Panel mit weißen LEDs daher. Gleiches verbaut auch LG im G3, setzt hier (außer bei 83 Zoll) zudem auf MLA, also auf Mikrolinsen für mehr Helligkeit. Vermutlich sind auch die Diagonalen mit 55 und 77 Zoll ein WOLED-Panel, hier müssen wir aber noch auf Bestätigung im Laufe des Jahres warten. Definitiv kommt der Samsung S90D ohne MLA.

Beide Fernseher lösen mit den heute üblichen 4K auf. Der S90D aktualisiert das Bild aber je nach Bedarf mit bis zu 144 Hz, der G3 nur mit den gängigen 100 Hz. Dazu werden sie von unterschiedlichen Bildprozessoren angetrieben. Samsung verbaut den nagelneuen Neural Quantum Processor 4K Gen2, während LG auf das im Vorjahr aktuelle Top-Modell Alpha 9 Gen 6 AI vertraut hat. Beide nutzen allerhand KI-Features für die Bildoptimierung und verflüssigen die Wahrnehmung von Bewegbild durch Black Frame Insertion (BFI) mit bis zu 60 Hz.
Schauen wir uns nun die einzelnen Messwerte an, um nach dieser theoretischen Einordnung zu schauen, wie gut sich dies auf die Bildqualität in der Praxis auswirkt. Hinsichtlich der Bildhelligkeit macht sich hier der MLA-Einsatz von LG bezahlt. Denn der LG G3 bietet bei drei von vier Messwerten das hellere Bild. Bei einem Testbild mit 10% Weißanteil hat er sowohl bei SDR mit 610 zu 500 cd/m² als auch bei HDR mit 1.450 zu 1.200 cd/m² die höheren Werte auf seiner Seite. Bei realen Inhalten gewinnt der G3 bei SDR-Qualität mit 530 zu 380 cd/m² ebenfalls recht deutlich. Wird hingegen HDR-Material zugespielt, liegen sie mit jeweils 1.050 cd/m² gleichauf. Somit ist der LG G3 für das klassische Fernsehprogramm die bessere, weil hellere Wahl. Als Heimkino-TV liegen sie bzgl. der Bildhelligkeit gleichauf.

Gleiches gilt auch für die Blickwinkelstabilität, wo beide Vergleichskandidaten sowohl für Farben, Helligkeit als auch Schwarzwerte Veränderungen erst ab 70 Grad aufweisen.
Das Kapitel der Farbwiedergabe geht hingegen klar an Samsung und seinen S90D. Hier spielen die Quantum Dots ihre Stärke aus. Den kleineren DCI-P3-Farbraum deckt der QD-OLED zu 100% ab, den größeren nach Rec.2020 mit sehr guten 86%. Hier kann der LG G3 seinerseits mit mehr als soliden 98% und 72% nicht mithalten, obwohl beide auf 10 Bit Auflösung je Farbkanal setzen.
Eigenschaft | LG G3 | Samsung S90D |
Auflösung | 4K | 4K |
native Bildwiederholrate | 100 Hz | 144 Hz |
Bildschirmform | flach | flach |
Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
Paneltyp | WOLED mit MLA (außer 83 Zoll) | QD-OLED (WOLED bei 48, 83 Zoll, ggf. auch bei 55 un 77 Zoll) |
SDR Peak 10% | 610 cd/m² | 500 cd/m² |
SDR Real Scene | 530 cd/m² | 380 cd/m² |
HDR Peak 10% | 1450 cd/m² | 1200 cd/m² |
HDR Real Scene | 1050 cd/m² | 1050 cd/m² |
Veränderung der Farben ab | 70° | 70° |
Veränderung der Helligkeit ab | 70° | 70° |
Veränderung der Schwarzwerte ab | 70° | 70° |
Farbraumabdeckung DCI P3 | 98% | 100% |
Farbraumabdeckung Rec.2020 | 72% | 86% |
BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com, Samsung S90D mit QD-OLED-Panel
Soundsystem und Audio: G3 mit stärkerem Audiosystem
Das Soundkapitel geht recht klar an LGs Spitzenmodell 2023. Der Hersteller verbaut im G3 ein 4.2 Kanal Audiosystem, allerdings mit Down-Firing-Lautsprechern, das auf 60 W Ausgangsleistung (RMS) kommt. Hier kann der S90D von Samsung mit 2.1 Kanälen und 40 W nicht ganz mithalten, bietet seinerseits mit bis zu 70 Hz allerdings die bessere Basswiedergabe als der G3 mit 90 Hz.
Während beide Fernseher mit Dolby Atmos umgehen können, unterstützt nur LG DTS. Auch 2024 spart Samsung hier weiterhin die Lizenzgebühren. Beide simulieren virtuellen Surround-Sound mit AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) im G3 bzw. Object Tracking Sound Lite (OTS Lite) im S90D. Während beide eARC via HDMI 2.1 vorweisen können, sammelt der QD-OLED seinerseits noch Argumente durch Q-Symphony für das koordinierte Zusammenspiel mit kompatiblen Soundbars sowie Dual Audio Support für zeitgleiche Bluetooth-Verbindung zu zwei Geräten.
Ausstattung und HDR-Unterstützung: G3 mit Dolby Vision, S90D mit HDR10+
Bei den grundlegenden Merkmalen unterscheiden sich die hier verglichenen Premium-TVs kaum. Beide Hersteller verbauen dem Preis entsprechend viermal HDMI 2.1. Bei den USB-Ports ist LG mit drei Stück um einen spendabler als Samsung. Dazu kommen je ein optischer digitaler Audioausgang als eARC-Alternative sowie LAN. Gefunkt wird hüben wie drüben mit WLAN sowie Bluetooth.
Für den Empfang des TV-Programms verbauen beide Hersteller jeweils zwei Triple-Tuner für DVB-T2/C/S2, sodass zwei Sender zeitgleich empfangbar sind. Dies ermöglicht die Aufnahme eines Programms per PVR, während ein anderes geschaut wird. Auch Timeshift für das zeitversersetzte Fernsehen ist natürlich kein Problem.

Abgerundet werden die beiden Smart-TVs durch allerhand smarte Features. Dazu zählen unter anderem das Installieren von Apps für Streaming und Co, die Sprachsteuerung über verschiedene Sprachassistenten sowie die Vernetzung im Smart-Home mit Samsung SmartThings beim S90D bzw. LG ThinQ und Apple-Dienste beim G3. Zudem können beide mit dem Ambient Mode (Samsung) bzw. der Art Gallery (LG) bei Nichtnutzung verschiedene Inhalte wie Kunstwerke darstellen. Unterschiedlich fällt das zugrundeliegende Betriebssystem aus. Samsung setzt auf das eigene TizenOS 2024, LG auf WebOS 2023.
Im Lieferumfang liegt beim S90D die Premium Solar Smart Remote bei. Diese Fernbedienung kann durch Solarzellen auf der Unterseite über das Sonnenlicht eigenständig laden. Auch LG legt dem G3 mit der Magic Remote MR23GN natürlich eine Fernbedienung bei, ebenso die Slim Bricket Wandhalterung. Hierauf gehen wir weiter unten noch genauer ein.

Abweichungen gibt es auch in typischer Manier bei der HDR-Unterstützung. Samsung zählt bekanntermaßen zum HDR10+-Lager, während LG auf Dolby Vision IQ setzt. Bei HDR10 und HLG sind sich beide einig.
Gaming und Input Lag: beide mit 4 x HDMI 2.1 und 48 Gbit/s
Einklang herrscht im Gaming-Kapitel. Beide Geräte liegen je nach Eingangssignal mit 6 bis 10 ms bei den Input Lags auf komplett Augenhöhe. Und auch bei den gängigen Gaming-Features ALLM (Auto Low Latency Mode), HDMI Forum VRR (Variable Refresh Rate) sowie AMD FreeSync und Nvidia G-SYNC kannst Du auf beiden Seiten jeweils vier Häkchen machen. Dazu haben beide, wie wir bereits im vorherigen Abschnitt geschildert haben, je viermal HDMI 2.1 mit vollen 48 Gbit/s. Ein kleiner Unterschied ist das herstellereigene Gaming-Menü, das bei LG Game Optimizer und bei Samsung Game Bar heißt.
Eigenschaft | LG G3 | Samsung S90D |
Input Lag 1080p | 10 ms | 10 ms |
Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 10 ms |
Input Lag 4K (120 Hz) | 6 ms | 6 ms |
ALLM | ja | ja |
HDMI Forum VRR | ja | ja |
Freesync | ja | ja |
G-SYNC | ja | ja |
HDMI 2.1 | ja, 4x (48 Gbit/s) | ja, 4 x (48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Unterschiede im Design
Der LG G3 präsentiert sich im Gallery Design. Der Fernseher ist so konzipiert, dass er mit der bereits erwähnten Wandhalterung quasi lückenlos an einer Wand aufgehängt werden kann und dort wie ein Bilderrahmen hängt. Vergleichbares bietet Samsung mit dem The Frame.

Der S90D lässt sich ebenfalls aufhängen, allerdings nur per VESA-Halterung. Seine Gerätedicke fällt mit 41 mm (im unteren Bereich, oben ist er hauchdünn) auch deutlich höher aus als beim 24 mm messenden G3. Auch dessen Bildränder sind mit 7 mm minimal breiter als beim OLED evo von LG mit 6 mm. Aufgestellt wird der S90D auf einem zentralen Standfuß, den Samsung Neo Simple Blade nennt. Möchtest Du hingegen den LG G3 hinstellen, musst Du zunächst gegen Aufpreis eine Standlösung erwerben, da dieser nicht im Lieferumfang beiliegt.
Datenblätter des LG G3 (WOLED mit MLA) und Samsung S90D (QD-OLED) im Vergleich
Eine relevante Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
OLED83G39LA | GQ83S90D | |
Bildwiederholrate | 100 Hz (nativ) | |
Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | 83 Zoll |
Ausgangsleistung (RMS) | 60 W | 40 W |
USB-Anschlüsse | 3 (USB 2.0) | 2 |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG G3 (WOLED mit MLA) und Samsung S90D (QD-OLED) haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
Serie | Modelle |
---|---|
G3 | OLED55G39LA OLED65G39LA (1.665,07 €) OLED77G39LA (2.999,00 €) OLED83G39LA |
S90D | GQ48S90D (929,00 EUR) GQ55S90D (1099,00 EUR) GQ65S90D (1499,00 EUR) GQ77S90D (2149,00 EUR) GQ83S90D (2999,00 EUR) |
aktuelle Angebote am 03.04.25
- LG OLED55G39LA (55 Zoll) bei Amazon bei der Black Week
- Alpha 9 Gen 6 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Micro Lens Array (MLA) für höhere Helligkeit, Black Frame Insertion, 2023er Modelljahr, Gallery Design, Magic Remote
- LG OLED55G39LA
Empfehlung
Auch wenn der QD-OLED Samsung S90D der neuere Fernseher ist, geht aus unserer Sicht der 2023er LG G3 als Sieger aus diesem Vergleich hervor. Ja, Samsungs QD-OLED bietet den neueren Bildprozessor und die bessere Farbwiedergabe. Diese fällt beim WOLED mit MLA aber auch nicht schlecht aus. Zudem bietet er nicht nur das hellere SDR-Bild, sondern auch das potentere Soundsystem.
Ganz zu schweigen von dem schicken Gallery Design, das allerdings seine Stärke nur wirklich ausspielt, wenn Du Deinen neuen Fernseher an die Wand hängen möchtest. Auch stehend macht der LG G3 eine gute Figur, wird dann aber noch etwas teurer.
Bei der technischen Ausstattung gibt es keine gravierenden Unterschiede. Beide bieten eine übliche Anschlussarmada mit viermal HDMI 2.1 und punkten zudem mit ihren hervorragenden Gaming-Eigenschaften.
Am Ende hat der LG G3 noch ein gravierendes Argument auf seiner Seite – abgesehen von seinem schicken Auftritt. Als Vorjahresmodell ist er mittlerweile im Handel deutlich im Preis gesunken. Obwohl er laut unverbindlicher Preisempfehlungen bis zu 1.600 Euro teurer ist als der neuere Herausforderer, gibt es ihn mittlerweile auf dem Markt bereits zu günstigeren Preisen. Somit bekommst Du (noch) einen hochklassigen Premium-OLED-TV zu den gleichen oder geringeren Kosten als beim 2024er Mittelklasse-OLED S90D von Samsung.
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