Sonys Einsteiger-OLED gegen den hochwertigsten Sony LCD-TV mit Mini LEDs – oder anders ausgedrückt: Sony A80L gegen Sony X95L. Zwei Bildschirmtechnologien treffen mit dem gleichen Bildprozessor von Sony zusammen. Das Ergebnis? Eine tolle Bildwiedergabe, aber eben mit kleinen Unterschieden.
Alleine schon der Preis lässt vermuten, dass der A80L diesen Vergleich gewinnen dürfte. Doch ist das wirklich so? Oder kommt es zur Überraschung? Und welcher Fernseher bietet mehr für Dein Geld? Genau das schauen wir uns an, indem wir den OLED-TV Sony A80L mit dem Mini LED LCD-TV Sony X95L vergleichen.
Zusammenfassung der Unterschiede zwischen dem Sony A80L und Sony X95L
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen Sony A80L und Sony X95L.
Vorteile des Sony A80L
- Auch mit 55 Zoll erhältlich
- Perfektes Kontrastverhältnis dank OLED-Panel
- Etwas blickwinkelstabileres Bild
- Besseres Soundsystem mit Acoustic Surface Audio+
- Minimal geringere Input Lags

Vorteile des Sony X95L
- Laut UVPs zwischen 200 und 1.000 Euro günstiger
- Sehr hohes Kontrastverhältnis dank Mini LED FALD
- Deutlich helleres Bild bei SDR und HDR

Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Eigenschaft | Sony A80L | Sony X95L | ||
Design | ||||
Bild | 4K-Auflösung OLED (RGBW) 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 bit Black Frame Insertion (BFI) mit max. 60 Hz Cognitive Processor XR (Bildprozessor) mit Dual Database Processing |
4K-Auflösung VA LCD (BGR) Mini LED FALD Hintergrundbeleuchtung 100 Hz native Bildwiederholrate Farbtiefe: 10 bit Black Frame Insertion (BFI) mit max. 120 Hz864 Dimming Zonen (bei 85 Zoll) Triluminos Display Cognitive Processor XR (Bildprozessor) mit Dual Database Processing |
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Ton | 2.0 Kanal Audiosystem Ausgangsleistung: 50 W (55, 65 Zoll), 60 Watt (77 Zoll) Acoustic Surface Audio+ (2 Subwoofer, 3 Aktuatoren) Dolby Atmos Dolby Digital, DTS eARC (enhanced ARC) |
2.0 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung Acoustic Multi-Audio, Rahmen-Hochtonlautsprecher Acoustic Center Sync eARC (enhanced ARC) Dolby Atmos DTS |
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HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
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Ausstattung | Smart TV: Google TV (Version 11) Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 2 x (HDMI 3, 4) USB: 2 Timeshift Standard-Fernbedienung Wedge-Standfuß aus Aluminium BRAVIA CAM kompatibel (Kamera: CMU-BC1) |
Smart TV: Google TV (Version 10) Tuner: 2 x DVB-T2/C/S2 PVR: ja HDMI: 4 davon HDMI 2.1: ja, 2 x (HDMI 3, 4 mit 48 Gbit/s) USB: 2 Timeshift Infrarot-Fernbedienung, Premium-Fernbedienung BRAVIA CAM kompatibel Standfuß mit 3 Aufstellmöglichkeiten (Standard-, Schmal-, Soundbar-Position) |
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Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 17 ms 4K@60 Hz: 17 ms 4K@120 Hz: 9 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: nein G-SYNC: ja ALLM: ja |
1080p@60 Hz: 20 ms 4K@60 Hz: 19 ms 4K@120 Hz: 11 ms HDMI Forum VRR: ja Freesync: nein G-SYNC: ja ALLM: ja |
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Einschränkungen | kein Freesync | kein Freesync | ||
Aktuelle Preise | XR-55A80L (1.299,00 €) XR-65A80L (1.699,00 €) XR-77A80L |
XR-65X95L (2.008,32 €) XR-75X95L XR-85X95L |
Quelle: teilweise rtings.com
Einordnung ins Lineup, Diagonalen und UVP im Vergleich
Der Sony A80L ist aktuell der einzige klassische OLED-TV im 2023er Portfolio von Sony. Darüber positioniert der Hersteller noch sein QD-OLED-Modell A95L, also einen um Quantenpunkte geboosteten OLED-TV.
Der Sony X95L ist seinerseits das Top-Modell im LCD-Angebot und damit direkt unter dem A80L einsortiert. Unter ihm tummeln sich die beiden FALD-Modelle X90L und X85L mit klassischen LEDs sowie der noch günstigere X80L mit Edge-Hintergrundbeleuchtung.

Seinen OLED-Fernseher verkauft Sony in vier Größen mit 55, 65, 77 und 83 Zoll. Die Auswahl beim Top-LCD X95L fällt mit 65, 75 und 85 Zoll etwas geringer aus. Dafür ist die größte Variante um 2 Zoll größer, wobei das bei einer jenseits der 2 m kaum noch einen Unterschied macht.
Erwartungsgemäß ist der OLED-TV teurer als das LCD-Modell. Die Preisunterschiede halten sich allerdings in Grenzen, da auch der X95L bereits ein hochwertiger Vertreter seiner Spezies ist. Bei der kleinsten gemeinsamen Diagonale mit 65 Zoll fällt er laut UVP um lediglich 200 Euro günstiger aus. Bei 75 bzw. 77 und 83 bzw. 85 Zoll sind es je 1.000 Euro, wobei einmal der OLED- und einmal der LCD-TV jeweils 2 Zoll mehr messen. Noch besser vergleichbar machen die Preise hier die Kosten pro Zoll, die beim A80L bei 62 bzw. 72 Euro, beim X95L bei 51 bzw. 59 Euro liegen.
Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
55 | XR-55A80L | 2.399 € | 44 € | ||||
65 | XR-65A80L | 3.099 € | 48 € | XR-65X95L | 2.899 € | 45 € | 200 € |
75/77 | XR-77A80L | 4.799 € | 62 € | XR-75X95L | 3.799 € | 51 € | 1.000 € |
83/85 | XR-83A80L | 5.999 € | 72 € | XR-85X95L | 4.999 € | 59 € | 1.000 € |
Bild im Vergleich: X95L deutlich heller
Beide hier verglichenen Fernseher von Sony lösen mit 4K auf und aktualisieren mit 100 Hz. Dennoch unterscheiden sie sich hinsichtlich der Paneltechnologie deutlich.
Im Sony A80L verbaut der Hersteller ein OLED-Panel (RGBW) mit selbstleuchtenden Pixeln. Dies hat ein perfektes Kontrastverhältnis (unendlich:1) zur Folge. Allerdings muss sich auch der LCD-TV X95L in dieser Disziplin nicht verstecken. Der native Wert liegt mit 5.000:1 zwar deutlich niedriger. Allerdings kombiniert der Hersteller das Panel hier mit Mini LED FALD Hintergrundbeleuchtung (Full Array Local Dimming). Die winzig kleinen Mini LEDs sind in zahlreiche einzeln ansteuerbare Dimming-Zonen unterteilt. Bei 85 Zoll sind es beispielsweise 864 Stück. Das kommt dem darstellbaren Kontrast extrem zugute, wie ein Kontrastverhältnis mit Local Dimming von 202.000:1 zeigt. Ein so kontrastreiches Bild findet man bei LCD-Fernsehern sonst kaum.

Der große Vorteil der LCD-Technologie ist die Bildhelligkeit. Hier schneidet sie deutlich besser ab wie der Wettbewerber OLED. Das zeigen auch die vorliegenden Messwerte, die beim X95L auf dem 85 Zoll großen US-Modell basieren, aber wohl auf die anderen Größen und die europäische Variante übertragbar sein dürften. Sowohl bei Test- als auch Realcontent in SDR als auch HDR hat der X95L das deutlich hellere Bild. Für echte Inhalte kommt er bei SDR auf 940 cd/m², was mehr als doppelt so viel ist wie der A80L mit 380 cd/m². Bei HDR ist der Unterschied mit 890 cd/m² zu 600 cd/m² nicht mehr ganz so groß, aber immer noch deutlich.

Das Steckenpferd von OLED ist neben dem Kontrast die Farbwiedergabe. Dennoch kann sich der A80L hier nicht wirklich vom X95L absetzen. Zwar deckt er den kleineren Farbraum nach DCI P3 mit 99% besser ab als der LCD-Fernseher mit 96%. Beim größeren Rec.2020-Farbraum schneidet er mit 73% zu 74% aber sogar etwas schlechter ab.
Leichte Vorteile hat der A80L beim Blickwinkel. Seine Wiedergabe ist insgesamt blickwinkelstabiler und ändert sich ab 29 Grad (Farben). Helligkeit und Schwarzwerte nehmen hingegen erst ab 70 Grad sichtbar ab. Hier schneidet der X95L etwas schlechter ab, reduziert sich die Farbwiedergabe doch bereits ab 25 Grad und die (allerdings deutlich höhere) Helligkeit ab 45 Grad. Bei Schwarzwerten ist er mit 70 Grad ebenbürtig.
Das gilt auch für den verbauten Bildprozessor, da in beiden Geräten Sonys Top-Chipsatz Cognitive Processor XR mit Dual Database Processing werkelt. Dazu sorgen sie mit Black Frame Insertion (BFI) für flüssiger wahrgenommene Bewegbilddarstellung, wobei die Technologie im OLED mit 60 Hz nur halb so schnell arbeitet wie beim LCD-Modell mit 120 Hz.
Eigenschaft | Sony A80L | Sony X95L |
Auflösung | 4K | 4K |
native Bildwiederholrate | 100 Hz | 100 Hz |
Bildschirmform | flach | flach |
Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | 5.000:1 |
Kontrastverhältnis (local dimming) | – | 202.000:1 |
Paneltyp | OLED (RGBW) | VA LCD (BGR) |
Hintergrundbeleuchtung | – | Mini LED FALD |
Local Dimming | – | ja |
SDR Peak 10% | 350 cd/m² | 1600 cd/m² |
SDR Real Scene | 380 cd/m² | 940 cd/m² |
HDR Peak 10% | 650 cd/m² | 1700 cd/m² |
HDR Real Scene | 600 cd/m² | 890 cd/m² |
Veränderung der Farben ab | 29° | 25° |
Veränderung der Helligkeit ab | 70° | 45° |
Veränderung der Schwarzwerte ab | 70° | 70° |
Farbraumabdeckung DCI P3 | 99% | 96% |
Farbraumabdeckung Rec.2020 | 73% | 74% |
BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 120 Hz) |
Auflösung pro Farbkanal | 10 bit | 10 bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Soundsystem und Audio: A80L mit Acoustic Surface Audio+
Dem Preis entsprechend ist der A80L nicht nur mit der hochwertigeren Panel-Technologie, sondern auch dem besseren Soundsystem bestückt. Sony verbaut hier sein eigenes Acoustic Surface Audio+. Hierbei versetzen zwei Subwoofer und drei Aktuatoren das Display in minimale Schwingungen und verwandeln es so zu einem riesigen Lautsprecher. Die Folge ist, dass der Ton direkt aus dem Bild kommt.

Aber auch der Sony X95L gibt es alle Mühe, für einen hochwertigen Sound direkt aus dem Geschehen zu sorgen. Hierfür sorgt Acoustic Multi-Audio mit hochwertigen Rahmen-Hochtonlautsprechern, die den Ton dort positionieren, wo er gemäß dem Bild entstehen würde. Zudem bietet das verbaute 2.0 Kanal Audiosystem mit 60 W etwas mehr Leistung, zumindest bei den kleineren Diagonalen. Der A80L kommt nur mit 50 W daher, zumindest bei 55 und 65 Zoll. Die größeren Modelle bieten ebenfalls 60 W. Die Basswiedergabe gelingt dem A80L mit minimal 80 Hz besser als dem X95L mit bis zu 100 Hz Tiefgang.
3D-Audio unterstützen beide Modelle mit Dolby Atmos und DTS. Dazu ist unter anderem eARC (enhanced Audio Return Channel) in beiden Geräten verbaut. Womit wir auch schon direkt bei den Anschlüssen sind.
Ausstattung und HDR-Unterstützung
Beide Smart-TVs von Sony bieten HDMI 2.1, allerdings leider nur auf zwei der vier HDMI-Ports. Das mag zwar aktuell für die allermeisten Nutzer langen. Allerdings bieten andere Hersteller in dieser Preisklasse eben zumeist viermal HDMI 2.1.
Ansonsten können wir Sony bei den Anschlüssen wenig vorwerfen, abgesehen vom heute üblichen Fehlen des Kopfhöreranschlusses. Hier bleibt nur die Verwendung von Bluetooth, was heute aber absoluter Standard ist. Beide Fernseher bieten zweimal USB, einen optischen Digital-Audioausgang als eARC-Alternative sowie LAN als kabelgebundenes Pendant zu WLAN. Dazu gibt es sogar Composite, was die meisten Hersteller heute sparen.
Den TV-Empfang regeln in beiden Geräten Dual-Triple-Tuner für DVB-T2/C/S2 samt Unterstützung für Timeshift und PVR. Hochkontrastformate können beide wiedergeben, unterstützen hier Dolby Vision, HDR10 und HLG, aber nicht HDR10+.
Ein Highlight bei der Ausstattung ist die BRAVIA CAM. Sie liegt zwar bei keinem der beiden Fernseher bei, kann aber optional für eine UVP von 199 Euro nachgerüstet werden. Was das bringt? Unter anderem kannst Du dann Videotelefonie direkt am Fernseher durchführen, das Gerät per Gesten steuern sowie die Wiedergabe automatisch auf die Umgebung abstimmen lassen. Nette Spielerei, aber sicherlich kein Must-Have.

Ansonsten bieten beide Fernseher die heute üblichen Smart-TV-Features. Dazu zählen die Installation von zahllosen Apps, wobei die Auswahl dank dem Betriebssystem Google TV hier besonders groß ausfällt, die Sprachsteuerung über Google Assistant, Amazon Alexa und eine Sony-eigene Lösung und vieles mehr. Alternativ kann die Bedienung natürlich auch über die klassische und einfach zu reinigende Fernbedienung im Lieferumfang erfolgen, wobei dem X95L hier sogar das Premium-Modell beiliegt.
Gaming und Input Lag: A80L etwas schneller
Die Fernseher von Sony schneiden generell meist nicht so gut bei den Gaming-Features ab und sind primär auf Sonys eigene PlayStation 5 abgestimmt. Das ist auch hier so. Die Input Lags sind solide, aber nicht überragend und beim OLED-Vergleichskandidaten etwas besser. Der A80L ist sogar etwas schneller, obwohl der gleiche Bildprozessor eingesetzt wird. Das könnte an der Ansteuerung der Dimming-Zonen beim X95L, was eben auch noch einmal etwas Rechenzeit kostet.
ALLM (Auto Low Latency Mode), HDMI Forum VRR (Variable Refresh Rate) und Nvidia G-SYNC haben beide an Bord. Auf AMD Freesync verzichtet Sony hingegen. Dazu kommt das kleine Manko von nur zweimal HDMI 2.1, wobei dies für zwei Next-Gen-Konsolen langt.
Eigenschaft | Sony A80L | Sony X95L |
Input Lag 1080p | 17 ms | 20 ms |
Input Lag 4K (60 Hz) | 17 ms | 19 ms |
Input Lag 4K (120 Hz) | 9 ms | 11 ms |
ALLM | ja | ja |
HDMI Forum VRR | ja | ja |
Freesync | nein | nein |
G-SYNC | ja | ja |
HDMI 2.1 | ja, 2 x (HDMI 3, 4) | ja, 2 x (HDMI 3, 4 mit 48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Unterschiede im Design
Ein großer Pluspunkt der Fernseher von Sony ist der in drei Positionen verstellbare Standfuß, den Sony sowohl beim A80L als auch beim X95L verbaut. Die beiden Füße, die sich beim OLED-TV im Wedge-Design aus Aluminium präsentieren, können weit auseinander oder näher beieinander (für kleinere Standflächen) sowie den Bildschirm für eine Soundbar erhöhend montiert werden. Alternativ lassen sich beide Geräte auch an die Wand hängen, wobei eine klassische VESA-Halterung oder Sonys eigene Lösungen zum Einsatz kommen können.

Beide Bildschirme werden von 8 mm dünnen Rahmen in Schwarz umgeben. Von der Seite betrachtet punktet der A80L mit seinem typisch megadünnen OLED-Panel. Insgesamt ist er mit 52 mm aber nur 3 mm dünner als der X95L.

Datenblätter des Sony A80L und Sony X95L im Vergleich
Eine relevante Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
XR-77A80L | XR-85X95L | |
Bildschirmdiagonale | 77 Zoll | 85 Zoll |
Bildwiederholrate | XR OLED Motion, Auto-Modus | XR Motion Clarity, Auto-Modus |
BILDWIEDERHOLRATE | 100 Hz | 100 Hz |
Bildschirmauflösung | UHD (3840 x 2160 Pixel) | UHD (3840 x 2160 Pixel) |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum Sony A80L und Sony X95L haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
Serie | Modelle |
---|---|
A80L | XR-55A80L (1.299,00 €) XR-65A80L (1.699,00 €) XR-77A80L |
X95L | XR-65X95L (2.008,32 €) XR-75X95L XR-85X95L |
Empfehlung
Von Hause aus war der OLED-TV Sony A80L der Favorit in diesem Vergleich. Letztendlich kann er sich aber gar nicht so deutlich durchsetzen. Denn dank der Mini LED FALD Hintergrundbeleuchtung des X95L ist auch sein Bildkontrast sehr gut. Dazu punktet der LCD-TV mit dem deutlich helleren Bild, ist bei den restlichen Bildkriterien kaum unterlegen. Man muss aber auch sagen, dass es sich hier um das Top-LCD-Modell von Sony aus dem Jahr 2023 handelt.
Bei der Soundausstattung hat der A80L die Nase vorne, kann sich beim Rest aber nicht mehr entscheidend abheben, sondern wartet mit den nahezu gleichen Merkmalen auf. Hier hätten wir uns etwas mehr Differenzierung gewünscht, z. B. durch viermal HDMI 2.1.
Letztendlich gewinnt der Sony A80L den Vergleich gegen den Sony X95L also nicht so deutlich, wie man es zuvor erwartet hätte. Ein klarer Sieg ist das allemal nicht. Denn der LCD-Herausforderer ist kaum unterlegen und dafür laut UVP bis zu 1.000 Euro günstiger. Entscheidest Du Dich für das 65-Zoll-Modell, würden wir aufgrund des kleinen Preisunterschiedes aber in jedem Fall zum A80L raten.
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