
Vor vielen Jahren gab es bei Fernsehern einen deutlichen Trend zu immer höheren ausgewiesenen Bildwiederholfrequenzen. Hersteller warben mit Zahlen wie 200 Hz, 400 Hz oder sogar 1000 Hz – doch diese Werte waren oft Marketingangaben, die durch Zwischenbildberechnung, Backlight-Scanning oder Paneltricks entstanden. Die tatsächliche native Bildwiederholrate lag meist bei 50 oder 100 Hz (bzw. 60 oder 120 Hz in den USA).
Die Hersteller haben irgendwann erkannt, dass der Käufer sich nicht täuschen lässt und geben nun die tatsächliche Bildwiederholrate an. Diese Zahl beschreibt nun tatsächlich die maximale native Bildfrequenz, die das Panel darstellen kann – ohne Tricks. Der Unterschied ist besonders für Gamer interessant, da moderne Grafikkarten 144 Bilder pro Sekunde ausgeben können, und ein 144-Hz-TV diese auch nativ anzeigen kann.