LGs OLED evo Flaggschiff gegen den ebenso aus der aktuellen Produktgeneration stammenden Einstiegs-QD-OLED von Samsung – wer schlägt sich besser? Genau dieser spannenden Frage wollen wir nachgehen, indem wir den LG G3 mit dem Samsung S90C vergleichen. Welche OLED-Technologie liefert das bessere Bild? Und welcher Smart-TV hat ansonsten mehr zu bieten? Genau das erfährst Du, wenn Du unseren Vergleich zwischen dem LG OLED evo G3 und dem Samsung QD-OLED S90C weiterliest!
Zusammenfassung der Unterschiede zwischen dem LG OLED G3 und Samsung QD-OLED S90C
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG OLED G3 und Samsung QD-OLED S90C.
Vorteile des LG OLED G3
- In mehr Diagonalen erhältlich
- Helleres Bild
- Potenteres Soundsystem mit mehr Lautsprechern und Leistung sowie interne DTS-Dekodierung
- Unterstützt Dolby Vision IQ
- Ultraflache Wandmontage möglich

Vorteile des Samsung QD-OLED S90C
- Im Gegensatz zu 2022 nun auch mit 77 Zoll verfügbar
- Etwas günstigere UVPs
- Noch farbbrillanteres Bild
- Mit 144 Hz höhere Bildwiederholrate
- Samsung Solar Cell Smart Remote macht Batteriewechsel überflüssig
- Unterstützt HDR10+
Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Eigenschaft | LG OLED G3 | Samsung S90C | ||
Design | ||||
Bild | 4K Auflösung 100 Hz native Bildwiederholrate OLED Panel mit Micro Lens Array (MLA, außer 83 Zoll) 10 Bit Farbtiefe Alpha 9 Gen 6 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle Black Frame Insertion (BFI) mit max. 60 Hz AI Upscaling AI Picture Pro Image Enhancing mit Quad Step Noise Reduction |
4K Auflösung Quantum Dot-OLED (QD-OLED) 144 Hz native Bildwiederholrate Neural Quantum Processor 4K Black Frame Insertion (BFI) mit max. 60 Hz 10 Bit Farbtiefe |
||
Ton | 4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos DTS eARC AI Sound Pro (Virtual 9.1.2 Up-mix) |
2.1 Kanal Audiosystem 40 Watt Ausgangsleistung (inkl. Woofer) Dolby Digital Plus eARC via HDMI-3 Dolby Atmos via TrueHD mit eARC Q-Symphony Object Tracking Sound Lite (OTS Lite) Dual Audio Support (Bluetooth) |
||
HDR | HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: ja HDR10+: nein |
HDR10: ja HLG: ja Dolby Vision: nein HDR10+: ja |
||
Ausstattung | WebOS 23 2 x DVB-T2/C/S2 PVR Timeshift Magic Remote MR23GN Dolby Vision IQ Filmmaker Mode HFR mit 4K via HDMI, USB, TV-Empfang 4 x HDMI 2.1 mit 48 GBit/s Slim Bracket Wandhalterung im Lieferumfang enthalten |
Smart TV Tizen 2023 Samsung Solar Cell Smart Remote 2 x DVB-T2/C/S2 ALLM Bluetooth (v5.2) Ambient Mode PVR Timeshift 4 x HDMI 2.1 mit 4K@120 Hz (48 Gbit/s) |
||
Gaming und Input Lag | 1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 6 ms Automatic Low Latency Mode (ALLM) NVidia G-Sync Freesync Premium Game Optimizer |
1080p@60 Hz: 10 ms 4K@60 Hz: 10 ms 4K@120 Hz: 5 ms ALLM HDMI Forum VRR Freesync G-SYNC Game Bar 3.0 |
||
Einschränkungen | keine Standfüße im Lieferumfang (separat bestellbar: SR-G3WU55, SR-G3WU65, SR-G3WU8377) |
kein DTS kein DivX |
||
Aktuelle Preise | OLED55G39LA OLED65G39LA (1.586,98 €) OLED77G39LA (2.999,00 €) OLED83G39LA |
GQ55S90C (1.091,44 €) GQ65S90C (1.390,52 €) GQ77S90C (1.900,60 €) |
Quelle: teilweise rtings.com
aktuelle Angebote am 04.04.25
- LG OLED55G39LA (55 Zoll) bei Amazon bei der Black Week
- Alpha 9 Gen 6 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Micro Lens Array (MLA) für höhere Helligkeit, Black Frame Insertion, 2023er Modelljahr, Gallery Design, Magic Remote
- LG OLED55G39LA
Einordnung, Bilddiagonale und UVP im Vergleich
Der LG G3 ist das Top-Modell in LGs 4K-OLED-Portfolio. Der Smart-TV im Gallery Design positioniert sich über den weiteren OLED-Modellen 2023 A3, B3 und C3 mit UHD-Auflösung, muss sich im Gesamtangebot von LG lediglich dem teure LG Signature 8K-TV Z3 unterordnen.

Auch der S90C ist weit oben im TV-Portfolio von Samsung anzufinden. Er bildet mit dem noch besser ausgestatteten Samsung S95C die QD-OLED-Modelle 2023, die wiederum technisch und preislich auf dem Niveau der hochwertigen Neo QLEDs liegen. Somit handelt es sich auch hier um eines der Top-Modelle 2023 von Samsung, obwohl es das QD-OLED-Einstiegsmodell ist.
Die Preistabelle unten zeigt die UVP-Preise der Modelle LG OLED G3 und Samsung S90C in den erhältlichen Bildschirmgrößen. Bei der 55-Zoll-Diagonale beträgt der Preisunterschied beispielsweise 300 € zugunsten des Samsung S90C, der bei 2.499 € liegt. Bei einer Bildschirmgröße von 77 Zoll beträgt die Differenz 900 €, wobei der Samsung S90C für 5.399 € angeboten wird. Das Modell LG OLED G3 ist zusätzlich als 83 Zoll Größe erhältlich, was der Samsung mit seinem QD-OLED-Panel noch nicht bietet. Es gibt schlichtweg einfach noch keine QD-OLEDs von Samsung Display mit 83 Zoll (oder größer als 77 Zoll). Übrigens hat er LG G3 mit 83 Zoll KEIN Panel mit Micro Lens Array. Der 83 Zoll große G3 entspricht also eher dem C3.
Diagonale | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Modell | Preis (UVP) | Kosten pro Zoll | Differenz |
55 | OLED55G39LA | 2.799 € | 51 € | GQ55S90C | 2.499 € | 45 € | 300 € |
65 | OLED65G39LA | 3.999 € | 62 € | GQ65S90C | 3.299 € | 51 € | 700 € |
77 | OLED77G39LA | 6.299 € | 82 € | GQ77S90C | 5.399 € | 70 € | 900 € |
83 | OLED83G39LA | 8.699 € | 105 € | – |
Die Preisdifferenzen zeigen, dass der Samsung S90C im Vergleich zum LG OLED G3 eine kostengünstigere Option ist. Wobei man bei den Preisen und im Premium-Segment nicht von kostengünstig sprechen kann. Ob sich das auch in der Qualität widerspiegelt, sehen wir uns in den nächsten Kapiteln an.
Bild im Vergleich: G3 heller, S90C farbintensiver
Prinzipiell handelt es sich bei den beiden hier verglichenen Smart-TVs um OLED-TVs. Allerdings unternehmen beide Hersteller verschiedene Maßnahmen, um die Qualität der Panels mit ihren selbstleuchtenden Pixeln noch weiter zu verbessern.
LG setzt beim G3 auf die aktuellste Version der LG OLED evo Technologie. Sie verspricht ein besonders helles Bild und geht damit eine der größten Schwächen der Bildtechnologie an. Abgesehen von der Variante mit 83 Zoll kommt ein OLED-Panel mit MLA zum Einsatz.
Samsung kombiniert das OLED-Panel hingegen mit den Quantenpunkten, mit denen sich der Hersteller seit Jahren mit seinen QLED-TVs sowie neuerdings mit den Neo QLEDs einen Namen gemacht hat. Die Quantum Dots sorgen unter anderem für eine noch brillantere Farbdarstellung.


Einigkeit herrscht bei der UHD-Auflösung der Displays. Auch beim Kontrastverhältnis gibt es keine Differenzen, da beide Geräte OLED-typisch mit einem perfekten Ergebnis von unendlich:1 aufwarten. Bei der Bildwiederholrate hat hingegen der neue S90C Vorteile, da er mit 144 Hz aktualisiert. LG setzt auf die klassischen 100 Hz. Identisch ist wieder, dass beide Geräte Black Frame Insertion (BFI) mit 60 Hz einsetzen sowie Farben mit 10 Bit pro Kanal wiedergeben.
Auch wenn Samsung ebenfalls mit einem hellen OLED-Bild wirbt, kommt der S90C nicht ganz an die Werte des LG G3 heran. Dieser hat teils recht deutlich bei allen vier Messwerten die Nase vorne. In der Praxis besonders wichtig sind die Ergebnisse bei der Wiedergabe von Realcontent. Hier kommt der G3 bei SDR auf 530 cd/m², der S90C nur auf 380 cd/m². Bei HDR fällt der Vorsprung prozentual etwas geringer aus, ist mit 1.050 cd/m² zu 860 cd/m² absolut aber noch etwas größer. Somit bietet der LG OLED evo G3 das hellere Bild, was gerade bei lichtdurchfluteten Umgebungen ein wichtiger Punkt ist.

Kurzfassen können wir uns bei der Blickwinkelstabilität des Bildes. Hier schneiden beide Geräte bei der Veränderung von Farben, Helligkeit und Schwarzwerten mit jeweils 70 Grad perfekt ab.
Deutliche Pluspunkte hat der S90C wie erwartet bei der Farbwiedergabe. Auch wenn auch der G3 hier ebenfalls gut abschneidet, hat er gegen den QD-OLED keine Chance. Noch nicht so deutlich zu erkennen ist dies beim kleineren Farbraum nach DCI P3. Hier kommt der G3 auf 98%, der S90C auf perfekte 100% (und übererfüllt den Farbraum vermutlich). Deutlicher erkennbar ist der Unterschied bei größeren Rec.2020-Farbraum. Hier erreicht der S90C mit 86% ein hervorragendes Ergebnis und lässt damit den LG G3 mit seinen ebenfalls guten 72% weit hinter sich.
Naturgemäß ebenfalls unterschiedlich fallen die beiden Prozessoren auf, da die Hersteller hier jeweils auf eigene Lösungen setzen. LG verbaut im G3 das aktuelle Top-Modell Alpha 9 Gen 6 AI, während Samsung auf den Neural Quantum Processor 4K vertraut. Beide Chips nutzen allerhand moderne Technologien wie künstliche Intelligenz und neuronale Netze, um die Wiedergabe zu optimieren.
Die Tabelle zeigt nochmal alle Details in einer Übersicht:
Eigenschaft | LG OLED G3 | Samsung S90C |
Auflösung | UHD | UHD |
native Bildwiederholrate | 100 Hz | 144 Hz |
Bildschirmform | flach | flach |
Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
Paneltyp | OLED mit MLA (außer 83 Zoll) | QD-OLED |
SDR Peak 10% | 610 cd/m² | 490 cd/m² |
SDR Real Scene | 530 cd/m² | 380 cd/m² |
HDR Peak 10% | 1450 cd/m² | 1040 cd/m² |
HDR Real Scene | 1050 cd/m² | 860 cd/m² |
Veränderung der Farben ab | 70° | 70° |
Veränderung der Helligkeit ab | 70° | 70° |
Veränderung der Schwarzwerte ab | 70° | 70° |
Farbraumabdeckung DCI P3 | 98% | 100% |
Farbraumabdeckung Rec.2020 | 72% | 86% |
BFI | ja (bis zu 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Soundsystem und Audio: LG G3 mit besserem Soundsystem und DTS-Unterstützung
Wenn Du keinen AV-Receiver samt Surround-System oder eine Soundbar im Einsatz hast, ist nicht nur das Bild, sondern auch der Ton Deines neuen Fernsehers ein wichtiges Kriterium. Hier bietet der LG G3 mehr für sein (etwas mehr) Geld.
LG verbaut ein 4.2 Kanal Audiosystem mit einer Ausgangsleistung von 60 Watt, wovon 20 Watt auf die Subwoofer entfallen. Die Lautsprecher strahlen nach unten ab, was ein kleiner Kritikpunkt ist. Positiv ist, dass das Gerät neben Dolby Atmos auch endlich wieder DTS unterstützt, nachdem dies einige Jahre bei Fernsehern des Herstellers nicht gegeben war. Dazu unterstützt er eARC und kann mit AI Sound Pro virtuellen Ton mit bis zu 9.1.2 Kanälen simulieren.
Bei Samsungs QD-OLED-TVs ist der S90C unter anderem hinsichtlich des Soundsystems das schlechter ausgestattete Modell. Er kommt nur mit einem 2.1 Kanal System daher, das eine Gesamtleistung von 40 Watt aufweist. Dafür gelingt die Tieftonwiedergabe mit minimal 85 Hz sogar etwas besser als beim LG G3 mit 90 Hz. Dolby Atmos (via True HD mit eARC) unterstützt der Samsung S90C ebenso wie eARC, hat aber weiterhin kein DTS an Bord. Während LG hier seinen eingeschlagenen Weg wieder verlassen hat, spart Samsung weiterhin die Lizenzgebühren.
Positiv ist, dass auch der QD-OLED 3D-Sound erzeugen kann, setzt hier aber nur auf das schlechtere Object Tracking Sound Lite (OTS Lite). Dazu kann er dank Q Symphony die Soundwiedergabe gemeinsam mit einer kompatiblen Soundbar koordinieren und ermöglicht mit Dual Audio Support zudem, dass sich zwei Kopfhörer zeitgleich per Bluetooth mit dem Fernseher verbinden.
Ausstattung und HDR-Unterstützung
Grundsätzlich handelt es sich hier um zwei hervorragend ausgestattete Smart-TVs, die sich nur in wenigen Nuancen und primär durch eigene Features der Hersteller unterscheiden.
In beiden Fällen ist viermal HDMI 2.1 mit voller Bandbreite verbaut. Das ist vor allem für Gamer wichtig. Bei den USB-Ports ist LG mit drei Stück etwas spendabler als Samsung (zwei Stück). Einen klassischen Kopfhöreranschluss suchst Du bei beiden Fernsehern vergeblich. Dafür gibt es aber immerhin einen optischen Digitalaudioausgang, wenn eARC nicht die Soundübergabe an eine externe Soundlösung übernehmen soll. Ins Internet gelangen beide Geräte entweder kabelgebunden über den Ethernet-Anschluss oder drahtlos via WLAN. Hier verbleibt Samsung weiterhin bei Wi-Fi 5, während LG seinem G3 das neuere und schnellere Wi-Fi 6 spendiert.

Neben dem TV-Empfang mit je einem Dual-Triple-Tune für DVB-T2/C/S2 sowie den üblichen Funktionen PVR und Timeshift herrscht auch bei den grundlegenden smarten Features Einigkeit. Mit beiden Fernsehern kannst Du unter anderem Apps installieren und im Internet surfen, auch wenn sie mit LG WebOS 23 bzw. Samsung Smart TV Tizen 2023 verschiedene Betriebssysteme einsetzen. Auch gängige Features wie die Sprachsteuerung via Amazon Alexa und Google Assistant (beim S90C außerdem Samsung Bixby) ist gleich.
Dennoch gibt es am Ende natürlich ein paar kleinere Unterschiede. So legt Samsung seinem Gerät z. B. die Solar Cell Smart Remote bei. Diese Fernbedienung lädt über Solarzellen auf der Unterseite selbstständig. Bei der Magic Remote MR23GN des LG G3 ist hingegen weiterhin von Zeit zu Zeit der übliche Batteriewechsel erforderlich. Dazu kommen weitere Features der Hersteller wie die Integration in die eigenen Smart-Home-Systeme LG ThinQ und Samsung SmartThings. Beide Geräte sagen unter anderem der schwarzen Mattscheibe eines aktuell nicht genutzten Fernsehers den Kampf an. LG macht dies mit der Art Gallery, Samsung mit dem Ambient Mode.
Einer der wesentlicheren Unterschiede lässt sich bei der HDR-Wiedergabe ausmachen. LG zählt bekanntermaßen zu den Unterstützern von Dolby Atmos. Samsung hingegen ist ein Verfechter von HDR10+. Beide können dazu mit HDR10 und HLG umgehen, mit dem Filmmaker Mode für eine unverfälschte Wiedergabe im Sinne der Filmemacher hingegen nur der G3.
Gaming und Input Lag: kaum Unterschiede
Beim Gaming ist der Input Lag eine wichtige Größe. Hier sind beide TVs auf ähnlichem Niveau.
Bei einer Auflösung von 1080p liegen sowohl der LG OLED G3 als auch der Samsung S90C bei 10 ms. Auch bei einer Auflösung von 4K mit 60 Hz bleibt der Input Lag mit 10 ms für beide Modelle gleich. Einen kleinen Unterschied gibt es, wenn es um eine Auflösung von 4K mit 120 Hz geht. Hier hat der LG OLED G3 einen Input Lag von 6 ms, während der Samsung S90C mit 5 ms noch einen Tick schneller reagiert. Im echten Leben wird Dir dieser Unterschied aber nicht auffallen, Du kannst ihn also für Deine Kaufentscheidung ignorieren.
Beide Fernseher unterstützen wichtige Gaming-Technologien wie ALLM (Auto Low Latency Mode), HDMI Forum VRR (Variable Refresh Rate), Freesync und G-SYNC. Dadurch wird eine flüssige Darstellung von Spielen ermöglicht, ohne störende Ruckler oder Tearing-Effekte.
Darüber hinaus verfügen sowohl der LG OLED G3 als auch der Samsung S90C über HDMI 2.1-Anschlüsse, die eine hohe Bandbreite von 48 Gbit/s bieten. Dies ermöglicht die Übertragung von 4K-Inhalten mit hohen Bildraten bis 120 Hz und einer Farbtiefe von 12 Bit ohne Farbunterabtastung.
Eigenschaft | LG OLED G3 | Samsung S90C |
Input Lag 1080p | 10 ms | 10 ms |
Input Lag 4K (60 Hz) | 10 ms | 10 ms |
Input Lag 4K (120 Hz) | 6 ms | 5 ms |
ALLM | ja | ja |
HDMI Forum VRR | ja | ja |
Freesync | ja | ja |
G-SYNC | ja | ja |
HDMI 2.1 | ja, 4x (48 Gbit/s) | ja, 4x (48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Beide TVs sind auf einem ähnlichen Niveau unterwegs und bieten eine beeindruckende Performance für Gamer. Lediglich bei der Darstellung der Gaming-relevanten Infos gibt es einen Unterschied. Samsung setzt auf seine Game Bar in der Version 3.0 und LG auf seinen violetten Game Optimizer. Letztendlich sind es beides Funktionen, um sowohl aktuelle Infos zum Eingangssignal (z.B. von Deiner Gaming Konsole) oder Schnelleinstellungen vornehmen zu können.

Unterschiede im Design
Optisch macht der LG G3 eindeutig mehr her. Mit seinem Gallery Design mit nur 24 mm Tiefe sowie der beiliegenden Slim Bricket Wandhalterung lässt sich der Smart-TV flach wie ein Bild an die Wand hängen. Das macht optisch einiges her. Möchtest Du den Fernseher hingegen klassisch auf ein TV-Board oder ähnliches stellen, musst Du mit Zusatzkosten rechnen. Denn eine Standlösung legt LG im Lieferumfang nicht bei, bietet diese nur optional an (SR-G3WU55, SR-G3WU65, SR-G3WU8377). Leider. LG macht es zwar schon seit einigen Modellgenerationen der G-Serie so, aber bei einem so hochpreisigen Produkt sollten sie für eine Lösung zur Aufstellung nicht noch teurer Standfüße extra anbieten.
Der Samsung S90C präsentiert sich hingegen mit seinem mittig positionierten und schlanken Standfuß als klassischer Fernseher. Er ist OLED-typisch überwiegend hauchdünn, misst nur im unteren Bereich mit den Anschlüssen und der Technik seine 41 mm Dicke. Eine Wandmontage ist hier auch möglich, allerdings nicht so bündig und auch nur mit dem klassischen VESA-Standard. Die Displayränder sind mit 7 mm minimal dicker als beim G3. Beide Geräte präsentieren sich in Schwarz.
Datenblätter des LG OLED G3 und Samsung QD-OLED S90C im Vergleich
Eine relevante Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
OLED83G39LA | GQ77S90C | |
Bildwiederholrate | 100 Hz (nativ) | 100Hz (bis zu 144Hz) |
Bildschirmdiagonale | 83 Zoll | 77 Zoll |
Ausgangsleistung (RMS) | 60 W | 40 W |
USB-Anschlüsse | 3 (USB 2.0) | 2 |
Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG OLED G3 und Samsung QD-OLED S90C haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
Serie | Modelle |
---|---|
G3 | OLED55G39LA OLED65G39LA (1.586,98 €) OLED77G39LA (2.999,00 €) OLED83G39LA |
S90C | GQ55S90C (1.091,44 €) GQ65S90C (1.390,52 €) GQ77S90C (1.900,60 €) |
aktuelle Angebote am 04.04.25
- LG OLED55G39LA (55 Zoll) bei Amazon bei der Black Week
- Alpha 9 Gen 6 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Micro Lens Array (MLA) für höhere Helligkeit, Black Frame Insertion, 2023er Modelljahr, Gallery Design, Magic Remote
- LG OLED55G39LA
Empfehlung
Technisch sind beide hier verglichenen Smart-TVs hervorragende Fernseher mit toller Bildausgabe. Der Samsung S90C das farbprächtigere, der LG G3 bietet das etwas hellere Bild. Beim Sound hat LG die Nase vorne, unter anderem dank mehr Lautsprecher und Leistung sowie DTS-Unterstützung.
Bei der Ausstattung herrscht weitestgehend Einigkeit. Hier einen klaren Sieger auszumachen, ist kaum möglich. Das Kapitel Optik gewinnt aus unserer Sicht hingegen wieder der LG G3 mit seinem ultraflachen Gallery Design. Hier wäre bei Samsung der QD-OLED S95C die passende Alternative.
Letztendlich macht der LG OLED evo G3 optisch also etwas mehr her und ist insgesamt ein hervorragender Fernseher, der allerdings auch nicht gerade günstig ist. Der Samsung S90C bietet die unserer Meinung nach spannendere Paneltechnologie und ist ansonsten ebenfalls gut ausgestattet, zudem etwas günstiger.
Letztendlich entscheidet wohl primär Dein Geschmack. Suchst Du einen stylischen Fernseher für die Wandmontage, ist der LG G3 die perfekte Wahl. Suchst Du einen neuen OLED-Fernseher mit hervorragendem Bild zum Hinstellen, ist der Samsung S90C eine gute Lösung.
Weitere interessante Artikel zum LG OLED G3 und Samsung QD-OLED S90C findest Du hier:




