Stylisches OLED-Flaggschiff oder günstigeres OLED-Mittelklasse-Modell – was ist die bessere Wahl? Kann sich LGs Gallery-Design-TV G2 im Vergleich zum günstigeren Sony A80K so weit absetzen, dass das teurere Modell bedenkenlos zu empfehlen ist? Oder ist der preiswertere OLED-TV von Sony vielleicht doch die bessere Wahl? Dieser Frage gehen wir nach, indem wir die Stärken und Schwächen des LG G2 mit denen des Sony A80K vergleichen.
Zusammenfassung der Unterschiede zwischen dem LG G2 und Sony A80K
Hier findest Du für den schnellen Überblick eine Zusammenfassung aller wesentlichen Unterschiede zwischen den Modellen LG G2 und Sony A80K.
Vorteile des LG G2
- Besonders helles OLED Evo Panel
- Viermal HDMI 2.1
- Bessere Gaming-Eigenschaften (insbesondere Input Lag) als der Sony A80K
- Ultraflache Wandmontage dank Gallery Design und Slim Bracket Wandhalterung

Vorteile des Sony A80K
- Acoustic Surface Audio+ und DTS
- BRAVIA CAM kompatible
- 3-fach Multipositionsfuß (LG G2 ohne Standfüße im Lieferumfang)

Tabellarische Übersicht zu den Unterschieden
Eigenschaft | LG OLED G2 | Sony A80K | ||
Design | ||||
Bild | 4K Auflösung 100 Hz native Bildwiederholrate OLED Evo Panel (EX) mit passiver Kühlung 10 Bit Farbtiefe Alpha 9 Gen 5 AI Bildprozessor Perfect Viewing Angle Black Frame Insertion (BFI) mit max. 60 Hz AI Upscaling AI Picture Pro Image Enhancing mit Quad Step Noise Reduction |
4K Auflösung 100 Hz native Bildwiederholrate OLED-Panel 10 Bit Panel Cognitive Processor XR (Bildprozessor) mit Dual Database Processing Black Frame Insertion (BFI) mit max. 60 Hz |
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Ton | 4.2 Kanal Audiosystem 60 Watt Ausgangsleistung (20 Watt Subwoofer) Down Firing Lautsprecher Dolby Atmos eARC Kein DTS AI Sound Pro (Virtual 7.1.2 Up-mix) |
2.0 Kanal Audiosystem Ausgangsleistung: , 40 W (55, 65 Zoll), 50 Watt (77 Zoll) Acoustic Surface Audio+ (2 Subwoofer, 3 Aktuatoren) Dolby Atmos Dolby Digital, DTS eARC (enhanced ARC) |
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HDR | HDR10 (kein HDR10+) HLG Dolby Vision |
HDR10 (kein HDR10+) HLG Dolby Vision |
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Ausstattung | WebOS 22 (Version 7) 2 x DVB-T2/C/S2 PVR Timeshift Magic Remote MR22GN Dolby Vision IQ Filmmaker Mode HFR mit 4K via HDMI, USB, TV-Empfang 4 x HDMI 2.1 mit 48 GBit/s Slim Bracket Wandhalterung im Lieferumfang enthalten |
Google TV 2 x DVB-T2/C/S2 HDMI 2.1 (HDMI 3+4) mit 4K@120p PVR Timeshift Standard-Fernbedienung Wedge-Standfuß aus Metall |
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Gaming und Input Lag | 14 ms mit 1080p@60 Hz 14 ms mit 4K@60 Hz 6 ms mit 4K@120 Hz 13 ms 1080p VRR 13 ms 4K VRR Automatic Low Latency Mode (ALLM) NVidia G-Sync Freesync Premium Game Optimizer |
1080@60 Hz: 18 ms 4K@60 Hz: 18 ms 4K@120 Hz: 10 ms HDMI Forum VRR, G-SYNC, kein Freesync Automatic Low Latency Mode (ALLM) |
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Einschränkungen | keine DTS-Unterstützung keine Standfüße im Lieferumfang |
kein Freesync | ||
Aktuelle Preise | OLED55G29LA (980,61 €) OLED65G29LA (1.719,81 €) OLED77G29LA OLED83G29LA (1.907,17 €) OLED97G29LA (17699,00 EUR) |
XR-55A80K XR-65A80K |
Quelle: teilweise rtings.com
aktuelle Angebote am 04.04.25
- LG OLED77G29LA (77 Zoll) bei LG zum Schnäppchenpreis
- Alpha 9 Gen 5 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Black Frame Insertion, 2022er Modelljahr, Gallery Design, neue Magic Remote
- Premium-Modell aus dem Jahr 2022, ohne MLA OLED, aber mit verbesserter Wärmeableitung für höhere Helligkeit
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Bild im Vergleich: LG G2 deutlich heller
Bei den Grunddaten sind beide hier verglichenen OLED-TVs identisch. Sie lösen beide mit UHD auf und aktualisieren das Bild nativ mit 100 Hz. Dazu weisen die das OLED-typisch perfekte Kontrastverhältnis von unendlich:1 auf. Als Herzstück verbaut Sony seinen Cognitive Processor XR Bildprozessor mit Dual Database Processing, während LG mit dem Alpha 9 Gen 5 AI dagegenhält. Der Bildprozessor von Sony ist unserer Meinung im Vergleich zum Bildprozessor Alpha 9 beim LG etwas besser: die Bewegtbilddarstellung bekommt der Sony einfach einen Ticken besser hin, das Bild sieht etwas schärfer aus und in dunklen Szenen sind weniger Artefakte sichtbar.
Dennoch darfst Du diese Aussage nicht falsch verstehen: beide TVs, also auch der LG G2, erzeugen einen Bildeindruck auf sehr hohem Niveau. Aber Sony bekommt es eben noch ein wenig besser hin. Für die Schärfe bei der Bewegtbilddarstellung kannst Du noch die Black Frame Insertion (BFI) mit 60 Hz nutzen, die die Bilder mit schwarzen Zwischenframes ergänzt, so dass der Bildeindruck schärfer ist. Die ein Jahr ältere Generation LG G1 konnte jedoch noch BFI mit bis zu 120 Hz darstellen; das hat LG mit der Modellgeneration 2022 geändert, um die Helligkeit durch das Mehr an Black Frames nicht zu sehr zu drücken.

LG stattet wie im Vorjahr den G1 auch 2022 den G2 im Gallery Design mit dem LG OLED evo Panel aus, das mittlerweile auch im LG C2 verbaut ist. Dieses erreicht besonders hohe Helligkeitswerte und geht damit eine der OLED-Schwächen an. Dies zeigt sich auch in den Messwerten. Während der A80K mit jeweils 450 cd/m² bei einem Testbild mit 10 Prozent Weißanteil in SDR mit dem G2 mithalten kann, bietet er bei SDR-Realcontent – und damit dem klassischen Fernsehprogramm – mit 475 zu 285 cd/m² bereits das deutlich hellere Bild. Noch größer wird der Unterschied bei HDR. Hier erreicht der LG G2 mit 1.170 cd/m² gegenüber den 540 cd/m² des A80K einen mehr als doppelt so hohen Wert, hat zudem auch beim HDR-Testbild mit 1.050 gegenüber 670 cd/m² deutlich die Nase vorne.
Der LG OLED G2 hat mehr Helligkeitsreserven und ist damit potentiell für Deine Räume besser geeignet, wenn Du besonders häufig im Hellen schaust. Ebenso gibt es natürlich einen besseren HDR-Effekt bei einem Heimkinoabend, wenn Du nur die ambiente Beleuchtung eingeschaltet hast.
Nahezu auf gleichem Niveau liegen beide Geräte bei der Blickwinkelstabilität. Hier entpuppt sich in beiden Fällen die Veränderung der Farben mit 25 (G2) bzw. 26 Grad (A80K) als gleich schwacher Wert. Bei der Helligkeit schneidet LG mit 68 zu 66 Grad leicht besser ab, bei der Veränderung der Schwarzwerte liegen sie mit je 70 Grad gleichauf.
Auch bei der Farbwiedergabe, die bei beiden Fernsehern mit 10 Bit pro Farbkanal erfolgt, gibt es kaum messbare Unterschiede. Den kleinen Farbraum nach DCI P3 decken sie mit 99 (G2) bzw. 98 Prozent (A80K) nahezu vollständig ab. Nach Rec.2020 kommen sie auf gute 73 bzw. 72 Prozent. Beide TVs sind damit OLED-typisch auf sehr hohem Niveau und werden nur durch die Konkurrenz mit QD-OLED-Display geschlagen (mehr dazu im Vergleich Samsung S95B vs Sony A95K).
Eigenschaft | LG OLED G2 | Sony A80K |
Auflösung | UHD | UHD |
native Bildwiederholrate | 100 Hz | 100 Hz |
Bildschirmform | flach | flach |
Kontrastverhältnis (nativ) | unendlich:1 | unendlich:1 |
Paneltyp | OLED | OLED |
SDR Peak 10% | 450 cd/m² | 450 cd/m² |
SDR Real Scene | 475 cd/m² | 285 cd/m² |
HDR Peak 10% | 1050 cd/m² | 670 cd/m² |
HDR Real Scene | 1170 cd/m² | 540 cd/m² |
Veränderung der Farben ab | 25° | 26° |
Veränderung der Helligkeit ab | 68° | 66° |
Veränderung der Schwarzwerte ab | 70° | 70° |
Farbraumabdeckung DCI P3 | 99% | 98% |
Farbraumabdeckung Rec.2020 | 73% | 72% |
BFI | ja (mit 60 Hz) | ja (bis zu 60 Hz) |
Auflösung pro Farbkanal | 10 Bit | 10 Bit |
Quelle: teilweise rtings.com
Das folgende Video zeigt Dir die beiden TVs im direkten Vergleich:
Soundsystem und Audio: 4.2 Kanal Audio bei LG, aber Acoustic Surface Audio bei Sony
LG verbaut im G2 ein 4.2 Kanal Audiosystem mit Down-Firing-Lautsprechern und einer Ausgangsleistung von insgesamt 60 Watt, wovon 20 Watt auf die beiden Subwoofer entfallen. Diese tönen bis zu 75 Hz tief.
Der Sony A80K kommt mit 80 Hz nicht ganz so tief und hat auf dem Papier auch nur ein 2.0 Kanäle mit 40 (55, 65 Zoll) bzw. 50 Watt (77 Zoll) verbaut. Dennoch hat er das spannendere Soundsystem. Denn Sony setzt wie in seinen noch höherklassigen OLED-TVs auf Acoustic Surface Audio+. Hierbei versetzen drei Aktuatoren und zwei Subwoofer den Bildschirm in minimale Schwingungen, sodass dieser zum Lautsprecher wird. Die Folge ist, dass der Ton aus dem Bild kommt und dem Geschehen noch besser folgen kann.

Zudem punktet der A80K auch mit einer Lizenz für DTS. Diese spart sich LG bekanntermaßen seit geraumer Zeit. Mit Dolby Digital und Dolby Atmos sind sie hingegen beide kompatibel, bieten zudem eARC. Zudem setzen beide Hersteller auf verschiedene Features zum Verbessern des Sounds. Bei Sony sind dies z. B. 3D Surround Upscaling, Voice Zoom 2 und Acoustic Center, bei LG u.a. AI Sound Pro mit virtuellem 7.1.2 Up-mix.
Durch das Acoustic Surface Audio hat Sony unserer Meinung nach einen Vorteil bei der Tonwiedergabe: das Panel wird zum Lautsprecher und der immersive Sound so ermöglicht. Bis jetzt setzt nur Sony (von den großen TV-Herstellern) die Technik mit den Aktuatoren ein und gibt so den Ton direkt aus dem Bild wieder. Falls Du natürlich bereits ein Full Blown AV-Receiver-Setup mit Surround-Lautsprechern im Einsatz hast, wird Dich das Acoustic Surface Audio nicht beeindrucken. Für alle anderen ist es aber eine sehr gute Alternative zu einer (kleinen) Soundbar bzw. den sonstigen integrierten Lautsprechern herkömmlicher TVs.
Ausstattung: Sony A80K mit BRAVIA CAM Möglichkeit, LG mit WebOS 2022 und Magic Remote
Auch bei der sonstigen Ausstattung gibt es einige Unterschiede zwischen dem Sony A80K und dem LG G2 – allerdings noch nicht beim TV-Empfang. Hier setzen beide Geräte auf einen Twin-Tuner für DVB-T2/C/S2, können somit also zwei Programme zeitgleich empfangen. Dazu kommen die üblichen Funktionen Timeshift, also zeitversetztes Fernsehen, und PVR, das Speichern von Aufnahmen auf einem USB-Massenspeicher.
Hierfür sind die beiden Geräte mit zwei (A80K) bzw. drei (G2) USB-Anschlüssen ausgestattet. Einen noch größeren Unterschied gibt es bei den HDMI-Ports. LG spendiert dem G2 hier viermal den neuen Standard HDMI 2.1, Sony hingegen nur auf zwei (3 und 4) der vier Ports. Letztendlich dürften aber auch diese zweimal HDMI 2.1 im A80K für die meisten Nutzern derzeit auslangen.
Abgesehen vom Composite-Anschluss, den exklusiv der A80K hat, aber vermutlich nur noch von wenigen Nutzern benötigt wird, gleicht die restliche Anschlussarmada. Sie umfasst neben einem optischen Digitalaudioanschluss als Alternative zu eARC auch einen LAN-Port für alle, die nicht auf WLAN setzen wollen. Dieses funkt im LG G2 dank des neuen Standards Wi-Fi 6 (802.11ax) besonders schnell. Vergeblich suchst Du hingegen bei beiden Geräten einen Kopfhöreranschluss. Hier musst Du also immer auf Bluetooth ausweichen.

Dazu bieten beide Smart-TVs natürlich eine ganze Reihe smarter Features. LG setzt auf das eigene Betriebssystem webOS 22 (Version 7) und integriert unter anderem die Smart-Home-Plattform ThinQ. Sony vertraut gewohnt auf Google TV mit dem noch praller gefüllten Google Play Store für zahlreiche Apps. Sprachbefehle via Amazon Alexa und Google Assistant sind in beiden Fällen gegeben, bei Sony zudem noch durch eine freihändige Sprachsteuerung. Dazu kommen Vernetzung mit Apple AirPlay und HomeKit in beiden Fällen sowie Chromecast built-in beim A80K.
Alternativ zur Stimme lassen sich beide OLED-TVs natürlich auch per Fernbedienung steuern. LG legt seine Magic Remote MR22GN bei, Sony eine leicht zu reinigende Standardfernbedienung. Zudem punktet der A80K auch mit Kompatibilität mit der neuen BRAVIA CAM, die unter anderem für Gestensteuerung, perfekte Einstellungen und Videotelefonie genutzt werden kann. Diese ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Bei den HDR-Formaten setzen beide Hersteller auf Dolby Vision (im G2 Dolby Vision IQ) nebst HDR10 und HLG. Bei beiden wirst Du keine Unterstützung für HDR10+ finden, wobei wir finden, dass Dolby Vision bei den dynamischen HDR-Formaten das Rennen gemacht hat. Falls Du doch einen HDR10+-kompatiblen TV suchst, musst Du bei Samsung (nur HDR10+, kein Dolby Vision) oder Panasonic (HDR10+, Dolby Vision) schauen.
Gaming und Input Lag: LG G2 schneller beim Input Lag und mit Freesync-Unterstützung
Suchst Du einen neuen Fernseher für Deine Next-Gen-Spielekonsole, dann ist der LG G2 zwar die teurere, aber auch die bessere Wahl. Dies lässt sich unter anderem bei den Input Lags ausmachen. Hier weist der Gallery-Design-TV mit 14 ms bei 1080p und 4K mit 60 Hz sowie 6 ms bei 4K mit 120 Hz die geringeren Latenzen im Vergleich zu 18 bzw. 10 ms des Sony A80K auf.
Dazu liefert der G2 noch weitere überzeugende Argumente. Abgesehen von viermal HDMI 2.1, sodass sich theoretisch auch mehr als zwei entsprechende Zuspieler anschließen ließen, unterstützt der LG G2 auch AMD Freesync gemeinsam mit Nvidia G-SYNC. Sony setzt hingegen nur auf Nvidias Anti-Tearing-Standard. Beide weisen zudem die beiden HDMI-Funktionen ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) auf.
Insgesamt ist der Sony A80K vor allem auf das Zusammenspiel mit Sonys eigener Spielekonsole PlayStation 5 abgestimmt, während der LG G2 auch für die Xbox Series X|S ein sehr gut geeigneter Partner ist. Zudem bietet der Hersteller den Game Optimizer als zentrale Anlaufstelle für wichtige Spieleeinstellungen.
Eigenschaft | LG OLED G2 | Sony A80K |
Input Lag 1080p | 14 ms | 18 ms |
Input Lag 4K (60 Hz) | 14 ms | 18 ms |
Input Lag 4K (120 Hz) | 6 ms | 10 ms |
ALLM | ja | ja |
HDMI Forum VRR | ja | ja |
Freesync | ja | nein |
G-SYNC | ja | ja |
HDMI 2.1 | ja, 4 x (48 Gbit/s) | ja, 2 x (HDMI 3, 4 mit 48 Gbit/s) |
Quelle: teilweise rtings.com
Für Gamer ist damit der LG G2 der bessere TV: schnellerer Input Lag, Freesync Unterstützung für mehr Kompatibilität bei den VRR-Formaten und 4 x HDMI 2.1 anstelle von 2 x HDMI 2.1 wie bei Sony. Ob Du das alles brauchst? Wenn Du Dich das fragen musst, dann vermutlich nicht. Wenn Dir die Begriffe alle etwas sagen und Du engagierte Spieler – vielleicht mit einem PC und einer Konsole – bist, dann wirst Du Dich über die Zukunftsfähigen 4 HDMI 2.1 Ports freuen.
Unterschiede im Design
Neben dem OLED evo Panel ist das Design das größte Steckenpferd des LG G2. Dank des Gallery Design lässt sich der Fernseher im Zusammenspiel mit der mitgelieferten Slim Bracket Wandhalterung lückenlos und ultraflach an eine Wand hängen, wirkt dort dann wie ein Bild und kann auch die dazu passenden Kunstwerke im nicht genutzten Zustand darstellen. Passend dazu ist der LG G2 mit gerade einmal 25 mm mehr als doppelt so dünn wie der Sony A80K.

Aber auch dieser ist mit 53 mm alles andere als dick, vor allem im oberen Bereich als typisch ultradünner OLED-TV. Allerdings sind die Displayränder mit 8 mm auch etwas dicker als beim LG G2 mit 6 mm. Insgesamt macht der LG G2 optisch also deutlich mehr her, wobei der Sony A80K mit mehr Flexibilität beim Aufstellen durch seinen 3-fach Multipositionsfuß (Standard, schmal, Soundbar) punktet.

Datenblätter des LG G2 und Sony A80K im Vergleich
Eine relevante Übersicht über die wichtigsten Daten findest Du über unser Vergleichs-Tool. Du kannst außerdem weitere TV-Modelle zum Vergleich hinzufügen und Dir so mehrere Hersteller gleichzeitig anschauen.
OLED97G29LA | XR-65A80K | |
VESA Wandhalterungsnorm | 600 x 400 | 300 x 300 |
Bildschirmdiagonale | 65 Zoll | |
Bildwiederholrate | XR OLED Motion, Auto-Modus | |
BILDWIEDERHOLRATE | 100 Hz |
Bilddiagonale und UVP im Vergleich
Sony bietet seinen A80K in drei Größen an, genau gesagt in 55, 65 und 77 Zoll. Da hat LG beim G2 mittlerweile mehr Auswahl zu bieten und verkauft den G2 in fünf Größen mit 55, 65, 77, 83 und 97 Zoll.
Preislich hat hingegen Sony mit seinem Mittelklasse-OLED die Nase vorne – alles andere wäre gegenüber dem Flaggschiff-4K-OLED LG G2 aber auch verwunderlich. Am geringsten mit knapp 1.000 Euro Preisunterschied fällt die Differenz bei 55 Zoll aus, wo Samsung laut UVP 1.649 Euro und LG 2.499 Euro erhebt. Bei 65 Zoll wächst die Differenz mit 2.299 Euro beim Sony A80K und 3.599 Euro beim LG G2 bereits auf über 1.000 Euro an. Mit über 2.500 Euro noch größer fällt der Unterschied beim 77 Zoll großen A80K für 3.299 Euro gegenüber dem gleichgroßen G2 mit 5.999 Euro aus. Zudem erhebt LG unverbindliche Preisempfehlungen von 8.999 Euro für 83 Zoll und absurde 29.999 Euro für dafür aber auch gigantische 97 Zoll.

Aktuelle Angebote
Die aktuellen Angebote zum LG G2 und Sony A80K haben wir Dir in unserer Live-Preis-Abfrage zusammengestellt:
Serie | Modelle |
---|---|
G2 | OLED55G29LA (980,61 €) OLED65G29LA (1.719,81 €) OLED77G29LA OLED83G29LA (1.907,17 €) OLED97G29LA (17699,00 EUR) |
A80K | XR-55A80K XR-65A80K |
aktuelle Angebote am 04.04.25
- LG OLED77G29LA (77 Zoll) bei LG zum Schnäppchenpreis
- Alpha 9 Gen 5 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Black Frame Insertion, 2022er Modelljahr, Gallery Design, neue Magic Remote
- Premium-Modell aus dem Jahr 2022, ohne MLA OLED, aber mit verbesserter Wärmeableitung für höhere Helligkeit
- LG OLED65G29LA bei Amazon
- Alpha 9 Gen 5 Bildprozessor, HDMI 2.1, OLED Evo Panel mit verbesserter Wärmeableitung, Black Frame Insertion, 2022er Modelljahr, Gallery Design, neue Magic Remote
- OLED65G29LA (1.719,81 €)
Empfehlung
Der LG G2 ist zweifelsohne der etwas bessere OLED-TV. Er bietet dank OLED evo Panel das deutlich hellere Bild, ist damit unter anderem für lichtdurchflutete Räume besser geeignet. Dazu punktet er mit viermal HDMI 2.1, was aber sicherlich nicht jeder braucht, und vor allem dem viel hermachenden Gallery Design mit ultraflacher Wandmontage.
Sony hat im A80K aber durchaus auch einiges dagegenzusetzen. Mit den zweimal HDMI 2.1 dürften die meisten Käufer auskommen. Dazu punktet er unter anderem mit dem besseren Bildprozessor, dem flexibel einstellbaren Standfuß und natürlich den deutlich geringeren Preisen.
Wenn Du auf der Suche nach einem schicken TV mit 55 Zoll bist, dann würden wir in diesem Fall durchaus zum LG G2 raten, auch wenn dieser laut UVP fast 1.000 Euro teurer ist. Falls Du keine Wandmontage einplanst, musst Du auch noch die Kosten für einen Standfuß beim LG G2 einplanen: seien es die Original-Standfüße, die optional erhältlich sind, oder einen Standfuß mit VESA-Bohrungen. Bei den Preisen finden wir es wenig Kundenfreundlich, dass LG keine einfachen Standfüße mitliefert. Oder Du siehst es als reinen Wandmontage-TV an…
Mit zunehmender Diagonale wird auch der Preisunterschied immer größer – und damit die Argumente für den Sony A80K stärker. Die rund 6.000 Euro für den 77 Zoll großen LG G2 werden sich wohl nicht allzu viele leisten können bzw. wollen, aber auch die knapp 3.600 Euro für 65 Zoll sind im Vergleich zum gleichgroßen A80K für rund 2.300 Euro durchaus happig – von den noch größeren Diagonalen, die es bei Sony gar nicht erst gibt, ganz zu schweigen…
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